XaaS und Auslandsgeschäft befeuern Umsatz von Avaloq, aber es gibt einen Haken
Avaloq hat seine Geschäftzahlen 2018 vorgelegt. Das Unternehmen mit CEO Jürg Hunziker an der Spitze meldet ein Umsatzwachstum mit neuen Kunden und As-a-Service-Lösungen. Es gibt aber auch ein Minus zu verzeichnen.
Avaloq hat seinen bereinigten Umsatz im Geschäftsjahr 2018 um 6 Prozent auf 579 Millionen Franken gesteigert. Treiber des Wachstums seien die gestiegene Nachfrage nach den Software-as-a-Service-(SaaS)- und Business-Process-as-a-Service-(BPaaS)-Lösungen für Banken und Vermögensverwalter gewesen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Auch eine Reihe neuer Kunden hätten zum Plus beigetragen.
Einen Rückgang vermeldet Avaloq beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA). Dieser sei von 100 Millionen Franken im Jahr 2017 auf 90 Millionen Franken gesunken. Dies sei zum Teil auf die Anwendung des IFRS-15-Standards zurückzuführen, schreibt das Unternehmen. Nach bisheriger Rechung wäre der Gewinn bei 94 Millionen Franken zu liegen gekommen.
Der Umsatzanteil aus der EMEA-Region habe sich sich auf 27 Prozent verdoppelt, heisst es weiter. Der Umsatzanteil aus der Asien-Pazifik-Region sei auf 10 Prozent angestiegen, während 63 Prozent des Umsatzes in der Schweiz und Liechtenstein erzielt worden seien. Die Zahl der Mitarbeitenden bei Avaloq stieg laut Mitteilung um 8 Prozent. Dieses Wachstum gehe vor allem auf das Konto der Niederlassungen in London, Madrid, Singapur und Sydney.
"Für sein zukünftiges Wachstum kann Avaloq auf eine solide Pipeline zurückgreifen", lässt sich Group CEO Jürg Hunziker in der Mitteilung zitieren. Avaloq sei gut positioniert, um seine Kunden bei der Digitalisierung ihres Geschäfts zu unterstützen. Welche Projekte bei Avaloq zurzeit anstehen und welche Pläne Hunziker für das Unternehmen hat erfahren Sie im grossen Live-Interview.
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