Digital Economy Award

"In unserer Kategorie gibt es keine Limits"

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Am 28. November findet im Zürcher Hallenstadion die nächste Ausgabe des Digital Economy Awards statt. Marcus Dauck ist Jurypräsident der Kategorie Highest Digital Quality. Im Interview gibt der CIO von Ringier Tipps für Bewerber. Und er erklärt, was sich dieses Jahr beim Award ändert.

Marcus Dauck, Jurypräsident der Kategorie Highest Digital Quality, Digital Economy Award. (Source: zVg)
Marcus Dauck, Jurypräsident der Kategorie Highest Digital Quality, Digital Economy Award. (Source: zVg)

Wie erlebten Sie den Juryprozess im vergangenen Jahr?

Marcus Dauck: Es war spannend, zu sehen, wie wir im ersten Jahr von Null an zu einer sehr intensiven und inspirierenden Jurydiskussion gefunden haben. Die Kategorie "Highest Quality Award" war neu und wir hatten von Beginn an sehr interessante Bewerber, die uns die Auswahl sehr schwer gemacht haben. Die sehr professionelle Organisation des ersten Jahres mündete in einer faszinierenden Award Night, die uns allen wieder einmal gezeigt hat, wie innovativ die Schweiz aufgestellt ist, und dass der Anspruch an Swissness und Qualität auch in einem sehr volatilen Umfeld nicht zu kurz kommt.

 

Was ändert sich in diesem Jahr beim Digital Economy Award?

Wir können in unserer Jury weitere sehr renommierte Personen begrüssen und haben den gesamten Prozess, ganz im Sinne unseres Anspruchs an die "hohe Qualität" verbessert und optimiert. Nun bleibt uns noch mehr Zeit, uns intensiv mit den Einreichungen zu beschäftigen. Die Fachgruppen, die bei unserer Juryentscheidung sehr beachtet werden, haben auch noch bessere Voraussetzungen für die Abgabe ihres Votums. Im zweiten Jahr können wir uns mit der Erfahrung aus der letzten Runde noch besser auf die Bewerber einstellen und in einen Dialog starten, um die Einreichungen und deren Hintergrund noch besser zu verstehen.

 

Worauf kommt es dieses Jahr besonders an?

In unserer Kategorie gibt es keine Limits, um ein Projekt, eine Organisation oder ein Produkt einzureichen. Zeigen Sie uns, wie der hohe Qualitätsanspruch in Ihrer Branche einen Impact macht! Inspirieren Sie uns mit Ihrem Anspruch an Qualität! Agilität und Einsatz von Cutting-Edge-Technologie sind kein Gegensatz zum Anspruch an eine "Highest Digital Quality".

 

Welche Tipps haben Sie für die Bewerber?

Entscheidend für unsere Kategorie ist, dass die Jury erkennen kann, wie das Besondere mit Blick auf Qualität erreicht wurde und das Niveau gehalten werden kann. "Warum legen Sie so viel Wert auf Qualität?", und "mit welchen Mitteln erreichen Sie dies?", sind Fragen, die im Rahmen der Bewerbung beantwortet werden sollten. Überraschen Sie uns mit kleinen oder auch grossen Projekten/Produkten oder stellen Sie den Qualitätsaspekt Ihrer Organisationsform heraus. Sie machen es uns leicht, wenn Sie so konkret wie möglich beschreiben, welche Faktoren bei Ihnen eine Rolle spielen. Wir freuen uns auf sehr inspirierende Diskussionsrunden und sind ex­trem gespannt.

 

Wo sehen Sie im Jahr 2019 die heissesten Trends?

Wir sind alle in der Digitalisierung angekommen. Nun ist es an der Zeit, aus den scheinbar unendlichen Möglichkeiten der neuen Technologien und Organisationsmodelle diejenigen herauszustellen, die nachweislich einen Einfluss und Wertbeitrag zur Qualität liefern. Sei es der Einsatz von modernen Technologien wie AI, ML, VR, AR und Cloud-Lösungen oder die intelligente Produktionssteuerung und der Betrieb mit Einsatz von Datenmodellen. Virtuelle Modelle, um Produktionsprozesse zu vereinfachen, sind genauso wichtig, wie Ideen aus dem B2C-Umfeld, um ein optimales Kundenerlebnis zu erreichen.

 

Der Digital Economy Award zeichnet die digital reifsten Unternehmen der Schweiz und deren innovativsten ­Projekte aus. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 21. Juni. Die Preisverleihung findet am 28. November 2019 im Zürcher Hallenstadion im festlichen Rahmen mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik statt.

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DPF8_142171

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