Libra stösst auf Widerstand von ganz oben

Trump und Fed wollen Kryptowährungen an die Leine nehmen

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Donald Trump fährt der Krypto-Community in die Parade. Der US-Präsident will Facebooks Kryptowährung Libra der Banken-Regulierung unterstellen und zweifelt am Wert von Bitcoin. Auch Fed-Präsident Jerome Powell äusserte Bedenken - aber nicht nur.

(Source: Gage Skidmore/commons.wikimedia.org/CC BY-SA 2.0)
(Source: Gage Skidmore/commons.wikimedia.org/CC BY-SA 2.0)

Mit Libra hat Facebook eine Kryptowährung angekündigt, die den globalen Zahlungsverkehr aufmischen soll. Bereits haben sich Politiker in den USA kritisch über den Plan geäussert. Nun gab auch Präsident Donald Trump sein Votum dazu ab, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) berichtet. Facebook und andere Anbieter von Kryptowährungen müssten wie Banken reguliert werden, twitterte er.

Er sei kein Fan von Bitcoin & Co., so der US-Präsident. Die digitalen Währungen hätten keinen realen Wert und öffneten kriminellem Missbrauch Tür und Tor, wenn sie nicht reguliert würden. Die einzig zuverlässige Währung - in den Vereinigten Staaten und weltweit - sei der US-Dollar.

Auch die Hüter des Dollars von der US-Notenbank Federal Reserve äusserten sich laut FAZ kritisch über Libra. Fed-Präsident Jerome Powell habe am Mittwoch vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses Bedenken wegen Privatsphäre, Geldwäsche, Verbraucherschutz und Finanzstabilität geäussert. Allerdings räumte Powell ein, dass sich Bitcoin als Wertanlage wie Gold etabliert habe.

Libra war das grosse Thema an der Crypto Valley Conference Ende Juni. Was auf dem Programm stand, erfahren Sie hier.

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