Podium zum "Swiss E-Health Summit"

"Eine innovative Gesundheitsversorgung kommt ohne patientenzentrierte digitale Netzwerke nicht mehr aus"

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Am 11. und 12. September findet im Kursaal Bern der "Swiss E-Health Summit" statt. Adrian Schmid, Leiter von E-Health Suisse, gibt zu Themen Auskunft, welche die Gesundheitsbranche momentan beschäftigen.

Adrian Schmid, Leiter E-Health Suisse. (Source: Dominic Bruegger)
Adrian Schmid, Leiter E-Health Suisse. (Source: Dominic Bruegger)

Das Motto des diesjährigen Summits lautet "Leadership & Praxis für eine innovative Gesundheitsversorgung". Was verstehen Sie darunter?

Adrian Schmid: Eine innovative Gesundheitsversorgung kommt ohne patientenzentrierte digitale Netzwerke nicht mehr aus, sonst entfernt sie sich von den Menschen. Bei der Einführung braucht es "Leadership". Und im Alltag gelebte "Praxis".

Was waren die bisher grössten Hürden, die das Schweizer Gesundheitswesen in Bezug auf die digitale Transformation überwinden musste?

Das Schweizer Gesundheitswesen ist geprägt von einer Rollenteilung zwischen Bund, Kantonen und privaten Akteuren. In diesem Umfeld ist "Leadership" schwierig, weil die Macht verteilt ist. "Leadership" ist aber notwendig, um eine schweizweit einheitliche digitale Vernetzung zu erreichen.

Was sind für Sie die wichtigsten Trends im ­Schweizer E-Health?

Wer die Entwicklungen rund um den FHIR-Standard von HL7 beobachtet, kommt zum Schluss: Internationale Standards werden salonfähig!

Mit welchen Entwicklungen müssen sich ­IT-Entscheider im E-Health-Bereich in nächster Zeit auseinandersetzen?

Innovationen kommen immer schneller auf den Markt. Vor diesem Hintergrund sind IT-Entscheider gut beraten, wenn sie sich von monolithischen Architekturen lösen und auf modulare und standardbasierte Lösungen zu setzen.

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