Nach Netflix, Youtube, Tiktok und Co.

Update: Auch Amazon schraubt Bildqualität herunter

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Viele Video- und Streamingplattformen haben bereits die Bildqualität ihrer Inhalte gedrosselt. Um die Netzwerke nicht zu überlasten, zieht nun auch Amazon nach.

(Source: Lukas Bieri / Pixabay)
(Source: Lukas Bieri / Pixabay)

Update vom 25.03.2020: Nun hat sich auch Amazon zum Bund der Anbieter, welche die Bildauflösung ihrer Inhalte herunterschrauben, gesellt. Im europäischen Raum habe Amazon bei seinen Streaming-Angeboten bereits mit der Reduzierung der Bitraten begonnen, schreibt "Amazon Watchblog". Wie lange die Massnahme andauern soll, sei momentan noch nicht bekannt.

Update vom 24.03.2020: "Disney Plus und Social-Media-Plattformen drosseln Bildauflösung"

Der Streamingdienst Disney Plus ist am 24. März in Europa gestartet. Aus Sorge, dass die Netze momentan überlastet werden könnten, ist das Angebot vorerst nur mit reduzierter Auflösung verfügbar. Wie "Heise" berichtet, verschob Disney den Start des Streamingdiensts in Frankreich auf Wunsch der dortigen Regierung auf den 7. April.

Auch die Social-Media-Plattformen Facebook, Instagram und Tiktok gaben bekannt, dass Videos bei ihnen von nun an in reduzierter Auflösung wiedergegeben werden.

Originalmeldung vom 20.03.2020: "Netflix und Youtube drosseln Videoqualität in Europa"

Netflix reagiert auf Befürchtungen, Videostreams könnten das Internet überlasten. Seit Donnerstagabend reduziert der VOD-Anbieter die Bildqualität in Europa. Die Bitrate der Datenstreams werde damit um einen Viertel verringert, schreibt die "BBC".

Am Freitagmorgen ist nun auch Youtube nachgezogen: Die Alphabet-Tochter versorgt Europa ab sofort mit Videos in SD-Qualität, zitiert "Reuters" eine Unternehmensmitteilung.

Die Massnahme gelte vorerst für 30 Tage, heisst es weiter. Den Entscheidungen der Unternehmen waren Gespräche mit Politikern, namentlich dem EU-Kommissar Thierry Breton, vorausgegangen. Er rief die Unternehmen und die Bürger auf, Videos während der Coronakrise in SD-Qualität anzusehen, um einen Internetzugang für alle abzusichern.

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat das Bundesamt für Gesundheit weitreichende Massnahmen entschieden. Im Zuge dessen stellen Tausende Unternehmen auf Homeoffice-Betrieb um. Schnell wurden Befürchtungen laut, dass dies nicht nur Mitarbeiter, sondern auch die ICT-Infrastruktur herausfordern dürfte.

Bereits vor ein paar Tagen gab Microsoft bekannt, aufgrund zu hoher Zugriffszahlen einige Features "Office 365" einzuschränken.

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