Alternative zu Teams & Co.

Infomaniak lanciert kostenlose Konferenzlösung

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Infomaniak hat eine Alternative zu Zoom, Microsoft Teams und Google Hangouts entwickelt: Der Genfer Hosting-Provider bietet seine neue Lösung für Videokonferenzen kostenlos an.

(Source: StartupStockPhotos / Pixabay.de)
(Source: StartupStockPhotos / Pixabay.de)

Infomaniak hat eine Lösung für Videokonferenzen entwickelt. Der Genfer Hosting-Provider bietet den Dienst auf der Website meet.infomaniak.com kostenlos an. Die Lösung sei sicher, datenschutzkonform und intuitiv nutzbar, teilt das Unternehmen mit.

Die Webapplikation basiert auf der Open-Source-Software Jitsi Meet und soll mit allen gängigen Browsern wie Google Chrome oder Firefox funktionieren. Die Nutzung auf einem Desktopcomputer erfordere weder einen Account noch die Installation eines Drittprogramms.

Alternative zu GAFAM

Für die Nutzung auf mobilen Geräten – sei es auf iOS oder Android – stellt Infomaniak eine eigene App bereit. Nutzer könnten diese via Google Play sowie im App Store von Apple kostenlos herunterladen. Mit der entsprechenden App könnten Nutzer die Anwendung von ihren Tablets und Mobiltelefonen aus starten oder sich in Meetings direkt zuschalten.

Infomaniak sieht den Dienst als „Alternative zu US-Lösungen“ wie Google Hangouts oder Microsoft Teams. Die Web-App von Infomaniak biete alle gängigen Funktionen wie beispielsweise die Freigabe von Bildschirminhalten. Die Freigabe könne auf Wunsch des Benutzers jederzeit deaktiviert werden. Ferner bestehe die Möglichkeit, Meetings durch ein Passwort zu schützen.

Mehr Kapazität für "Swiss Transfer"

Vor einem Jahr hatte Infomaniak den Datei-Übertragungsdienst "Swiss Transfer" lanciert. Die Idee dahinter: Wetransfer mit Swissness konkurrenzieren. Kürzlich stockte Infomaniak die Kapazität des Dienstes auf: Statt wie bislang 50 sind gemäss Mitteilung nun 500 Transfers pro Tag möglich. Zudem liessen sich jetzt Dateien mit bis zu 50 Gigabyte übertragen – zuvor waren es maximal 20 Gigabyte.

Infomaniak plant derzeit ein neues Rechenzentrum, das 2022 den Betrieb aufnehmen soll. "Dieses Rechenzentrum nutzt 100 Prozent seiner erzeugten Wärme, um ein Genfer Häuserviertel zu beheizen", teilte das Unternehmen anlässlich der Präsentation seiner jüngsten Geschäftszahlen mit.

Die Coronavirus-Pandemie zwingt viele Schweizer dazu, von zu Hause aus zu arbeiten. Firmen wie Microsoft, Google und Salt stellen sich auf den Homeoffice-Boom ein. Sie schalten Premium-Features frei oder bieten Lösungen kostenlos an. Hier finden Sie Gratisangebote fürs Homeoffice im Überblick – laufend ergänzt.

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