Produktneuerungen im Workspace

Google reagiert auf anhaltenden Lockdown

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von Maximilian Schenner und cwa

Als Reaktion auf den fortwährenden Lockdown hat Google mehrere Produktneuerungen für seinen Workspace vorgestellt. Der Technik-Gigant verspricht damit mehr Flexibilität und besseres Zeitmanagement. Die Neuerungen sollen auch nach Ende der Pandemie nützlich sein.

(Source: phasin / Fotolia.com)
(Source: phasin / Fotolia.com)

Während sich weite Teile der Welt noch im Homeoffice befinden, hat Google Cloud gestern neue Produkte für seinen Workspace angekündigt. Diese sollen für "mehr Flexibilität am Arbeitsplatz" sowie für "ein effektiveres Zeit- und Aufmerksamkeitsmanagement" sorgen, heisst es in einer Mitteilung des Konzerns. Die Produktneuerungen betreffen in erster Linie den Google Kalender und Google Meets. Künftig soll es möglich sein, wiederkehrende Abwesenheiten sowie "Fokuszeiten", in denen Störungen minimiert werden, einzutragen. Zusätzlich soll die Arbeitszeit im Kalender in Blöcke unterteilt werden. Auch die Tage, an denen User im Büro oder von zuhause arbeiten, könnten angegeben werden, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Betreffend Google Meets umfassen die Neuerungen ein Second-Screen-Feature, eine Verbesserung des Livestreams und eine Rasteransicht für Mobilgeräte. Der Google Workspace soll in Zukunft ausserdem mit Hilfe des Google Assistant bedienbar sein.

Die Neuerungen sollen auch nach Ende der Pandemie ihren Nutzen behalten, teilt Google mit. Eine Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner vom Ende letzten Jahres bekräftigt dies. 90 Prozent der befragten HR-Verantwortlichen gaben an, ihre Mitarbeitenden könnten weiterhin im Homeoffice tätig sein, wenn ein Covid-19-Impfstoff verfügbar sei. Rund zwei Drittel der 119 Befragten gaben an, die Sicherheitsvorkehrungen nach Ende der Pandemie aufrecht erhalten zu wollen. Etwa 60 Prozent wollen ihre Angestellten dazu animieren, sich impfen zu lassen - auf freiwilliger Basis.

Auf freiwilliger Basis soll auch die E-ID verwendet werden, über die am 7. März abgestimmt wird. Warum sich Kantone, Städte und Gemeinden dafür aussprechen, lesen Sie hier.

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