Angeblicher Bundesrat treibt Schulden per SMS ein
Betrüger geben sich per SMS als Bundesrat aus und fordern zur unverzüglichen Begleichung scheinbarer Schulden auf. Sie drohen dabei mit einem Pfändungsverfahren. "Cybercrimepolice.ch" rät, auf solche Nachrichten nicht einzugehen und kein Geld zu überweisen.
Cybercrimepolice.ch warnt vor einer neuen SMS-Betrugsmasche. Wie es auf ihrer Website heisst, verschicken Betrüger eine SMS, in der sie sich als Bundesrat ausgeben und auf nicht bezahlte Mahnungen hinweisen. Um ein Pfändungsverfahren zu verhindern, sollen die Empfänger umgehend einen bestimmten Betrag auf die in der SMS angegebene Kontonummer überweisen.

Mit solchen SMS-Nachrichten fordern Betrüger ihre Opfer dazu auf, unverzüglich Geld zu überweisen. (Source: Cybercrimepolice.ch)
In der SMS heisst es: "[Federal Council]: Ihre ausstehenden Schulden in Höhe von CHF xxx wurden nach mehrfachen Mahnungen nicht bezahlt. kann das Pfändungsverfahren verhindern, indem der gesamte Betrag von CHF xxx sofort auf die Kontonummer DE10 1001 1001 2621 1244 19 überwiesen wird. Ihre Referenznummer ist xxxxxxx."
Keinesfalls Geld senden
Die Täter versuchen mit solchen Nachrichten, die Empfänger zu verängstigen und sie so zu einer Zahlung zu bewegen. "Cybercrimepolice.ch" rät dazu, auf solche Nachrichten nicht einzugehen, keinesfalls auf solche Aufforderungen hin Geld zu überweisen und die Nachricht zu löschen. Falls Personen auf solche Aufforderungen hin bereits Geld überwiesen haben sollten, rät die Cybercrime-Polizei, Kontakt mit dem eigenen Finanzdienstleister aufzunehmen und die Zahlung wenn möglich zu stoppen. Weiter sollten Opfer Strafanzeige erstatten.
Unlängst wurde die schweizerische Industriefirma Griesser Opfer eines erpresserischen Cyberangriffs. Unbekannte attackierten die Firma mit der Ransomware Conti und forderten mehrere Millionen Franken an Lösegeld. Das Unternehmen will jedoch kein Geld an die Kriminellen ausbezahlen. Mehr dazu können Sie hier lesen.
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