Facebook erweitert B2C-Kommunikation über Whatsapp und Instagram
Im Rahmen des Events F8 Refresh hat Facebook die allgemeine Verfügbarkeit der Messenger-API für Instagram sowie Updates für die Whatsapp-Business-API angekündigt. Diese sollen die Kommunikation mit den Kunden weitgehend automatisieren.
An der Entwicklerkonferenz F8 Refresh hat Facebook die Öffnung der Messenger-API von Instagram für alle Unternehmen präsentiert. So soll, gemäss Facebook, der Instagram-Messaging-Dienst in Facebook-Anwendungen und Arbeitsabläufe integriert werden. An der Konferenz verkündete der Social-Networking-Riese, dass im Jahr 2020 die täglichen Konversationen auf Messenger und Instagram um rund 40 Prozent gestiegen sind.
Weiter verspricht Facebook: "Unternehmen werden in der Lage sein, Einblicke aus ihren Kernsystemen direkt mit Instagram-Messaging zu nutzen, was zu mehr persönlichen Konversationen sowie besseren Ergebnissen führt."
Kommunikation über Whatsapp bietet mehr Autonomie
In einem weiteren Schritt stellte Facebook die Whatsapp-Business-API vor, die laut Mitteilung eine automatisierte Kommunikation über Whatsapp ermöglicht. Eine weitere Funktion der API sei die überarbeitete Chatbot-Funktion. Diese soll über Menüs und Schaltflächen mit vordefinierten Antworten aufwarten.
Tools von Drittanbietern für die Facebook-Business-Suite
Facebook tischt ausserdem die Möglichkeiten auf, Tools von Drittanbietern auf einem Marktplatz anzubieten. Bedingung dafür sei die Entwicklung des Tools in der Facebook-Business-Suit. Dadurch sollen verschiedenen Asset-Management-Tools auf Facebook, Instagram und Messenger zusammengeführt werden.
Ausserdem stellt das soziale Netzwerk Login-Connect mit Messenger vor. Diese Funktion ermöglicht den Nutzern und Nutzerinnen, direkt aus dem Facebook-Login-Prozess mit einem Unternehmen auf der Messenger-Plattform zu kommunizieren.
Apropos Facebook: Laut Gerüchten entwickelt Facebook eine eigene Smartwatch. Sie soll sich selbstständig mit Mobilnetzen verbinden, Gesundheitsdaten messen und Nachrichten verschicken können. Mehr zu dieser Thematik finden Sie hier.
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