Kantonspolizei Zürich verhaftet drei mutmassliche Phishing-Betrüger
Die Kantonspolizei verhaftete am 30. September drei mutmassliche Kreditkarten-Betrüger. Das Zwangsmassnahmengericht hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft für alle drei Beschuldigten Untersuchungshaft angeordnet.
Die Kantonspolizei Zürich nahm am 30. September drei mutmassliche Betrüger fest. Diese sollen mit gestohlenen Kreditkarten Einkäufe für mehrere zehntausend Franken getätigt haben, wie der Kanton Zürich mitteilt. Die polizeilichen Ermittlungen führten zu drei Männern aus dem Kreis 1 in Zürich. Durch Phishing-Mails wurden Daten verschiedener Kreditkarten über Tage und Wochen abgezapft. Mit den geklauten Daten wurden anschliessend Bargeld, Gold, Mobiltelefone, Laptops sowie Bitcoin-Wertkarten im Wert von mehreren zehntausend Franken erworben. Viele solcher Gegenstände konnten bei der Durchsuchung des Aufenthaltsortes in Zürich sichergestellt werden.
Die drei Männer seien allesamt Franzosen und im Alter von 19, 22 und 25 Jahren. Die Staatsanwaltschaft beschliesst wegen Verdachts auf Vermögensdelikte das Strafverfahren zu eröffnen. Für die weiteren Ermittlungen arbeitet die Kantonspolizei Zürich zudem mit der auf Cybercrime-Delikte spezialisierten Staatsanwaltschaft II zusammen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft für die drei Männer angeordnet. Solange kein rechtskräftiger Verfahrensabschluss besteht, gilt weiterhin Unschuldsvermutung.
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