WEF schliesst sich Metaverse-Hype an
Die potenziellen Möglichkeiten des Metaverse beschäftigen derzeit viele Unternehmen. Auch das WEF ist jetzt auf diesen Zug aufgesprungen. Davos soll ins Metaverse kommen.
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) bereitet sich auf das Metaverse vor. Gegenüber der "NZZ" sagte Klaus Schwab, Gründer und Geschäftsvorsitzender des WEF, dass er in den vergangenen sechs Monaten 60 Prozent seiner Zeit in ein Metaverse-Projekt investierte habe, das bald angekündigt werden soll. Zusammen mit Microsoft, Accenture und weiteren Partnern wolle das WEF Davos ins Metaverse bringen und eine "Global Collaboration Village" aufbauen - und zwar Open Source.
"Das Global Village soll zur ersten Metaverse-Anwendung mit einem echten 'purpose' werden", sagte Schwab gegenüber "NZZ". "Es gibt das Kongresshaus für Zusammenkünfte und fünf Pavillons, die unseren fünf Zentren beim Weltwirtschaftsforum entsprechen. In den Pavillons können sie an verschiedenen Projekten arbeiten. Das Global Village soll zu einer grossen Plattform werden, die die vielen internationalen Initiativen versammelt und unter ihnen Übersicht und Synergien schafft."
Wie die "Handelsezeitung" schreibt, hat das WEF bereits im Dezember und Januar 13 Marken mit dem Namen "Meta" angemeldet. Dazu gehören etwa Metadavos, Metaforum, Metaplaza, Metatownhall, Metacouncil, Metasymposium und Metamarketplace. Einige Gesuche wie die Namen Metaverse und Metaworld seien noch hängig. Die "Handelszeitung" erhielt auf Anfrage keine Antwort auf die Frage, ob das WEF damit Meta-CEO Mark Zuckerberg in die Quere komme.
Das Metaverse beschäftigt viele Unternehmen, wie auch die Trend-Umfrage des Digital-Rankings 2022 von den Netzmedien zeigt. Erfahren Sie hier mehr zu den Top-Themen der Schweizer Digitalbranche 2022 und zum dazugehörigen Umsatzranking der teilnehmenden Unternehmen.
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