Beyer und Tag Heuer betreten den NFT-Markt
Mit Beyer und Tag Heuer machen gleich zwei Schweizer Uhrenhersteller einen Schritt auf den NFT-Markt. Die Projekte sind unterschiedlich, aber theoretisch kombinierbar.
Ein NFT kann alles sein. Ein gelangweilter Affe, eine Katze, eine Erwachsenenunterhaltungsdarstellerin oder einfach ein Stein. Das NFT (Non-fungible Token) ist dabei nicht das eigentliche Bild, sondern nur ein Verweis auf eine Ressource, die auf einem Server gespeichert ist.
Neu gibt es NFTs auch vom Uhrenhersteller Beyer. Gemeinsam mit dem FTSY8 hat man eine Kollektion namens "Time Warp" lanciert, wie das Unternehmen mitteilt. Es handle sich um eine "Fusion aus der klassischen Welt der Uhren mit der Virtuellen-, Gaming- und Fashionwelt". Die ersten 100 Tokens habe man innert 7 Minuten verkauft. Weitere öffentliche Verkäufe sind geplant.
Smartwatch zum Anschauen
Tag Heuer lanciert zwar keine eigene Kollektion, stattet dafür aber die Smartwatch "Connected Calibre E4" mit einem Foto- und NFT-Viewer aus. Dargestellt wird das Bild auf dem Zifferblatt der Uhr.
Wer ein NFT kauft, benötigt dafür eine sogenannte Kryptowallet, eine Art Bankkonto für das Web 4.0. Die Tag-Heuer-App kann mit einer solchen Kryptowallet verbunden werden und zeigt dann die gekauften NFTs an, welche schliesslich auf die Uhr übertragen werden.

Tag Heuer Connected Calibre E4 mit zertifiziertem NFT (Source: Tag Heuer)
Man kann seinen Lieblings-Kryptoaffen allerdings auch einfach screenshotten, ohne ihn zu kaufen und anschliessend das Bild aus der Galerie an die Uhr schicken. Wie Tag Heuer mitteilt, werden verifizierte NFT-Käufe jedoch zusätzlich mit einem Hexagon umrahmt, welches die Authentizität bestätigt.
Ob sich ein Beyer-NFT auf der TAG-Heuer-Uhr darstellen lässt, ist noch nicht bekannt.
NFTs sind immer wieder in Betrugsfälle involviert, so konnte ein Phisher im Februar 2022 mehrer Millionen erbeuten, als er sich die NFT-Handelsplattform OpenSea ausgab.
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