Ausgaben für Cloud-Sicherheit steigen weiter
Die Kosten zur Sicherung von Cloud-Umgebungen nehmen weiter zu. Für 2023 prognostiziert Gartner einen Anstieg um 26 Prozent.
Eine Cloud-Umgebung abzusichern, geht ins Geld. Laut den aktuellen Zahlen des Marktforschers Gartner macht Cloud-Sicherheit den grössten Anteil der Kosten, die ein Unternehmen insgesamt in Cybersicherheit investiert, aus. An zweiter Stelle folgen demnach Ausgaben für den Schutz von Applikationen.
Gartner nennt drei Faktoren, die die Ausgaben für IT-Sicherheit in die Höhe treiben: die zunehmende Verbreitung von Remote- und Hybridarbeit, der Übergang von VPNs zu Zero-Trust-Network-Access-Modellen (ZTNA) und schliesslich die generelle Migration vieler Unternehmen in die Cloud.
"Die Pandemie hat das hybride Arbeiten und den Wechsel zur Cloud beschleunigt und CISOs vor die Herausforderung gestellt, ein zunehmend verteiltes Unternehmen zu sichern", fasst Gartner-Analyst Ruggero Contu zusammen.
Konkret prognostiziert Gartner, dass im Jahr 2022 die Ausgaben für Cloud-Sicherheit um 22 Prozent, und im Jahr 2023 um 26 Prozent ansteigen werden. Das ist weniger als im Jahr 2021, als die Kosten um 36 Prozent in die Höhe schnellten. Die Ausgaben betreffen laut dem Marktforscher vor allem die beiden Segmente Cloud Access Security Broker (CASB) und Plattformen für den Schutz von Cloud-Workloads (Cloud Workload Protection Platforms, CWPP). Auch in Cloud-basierte IT-Sicherheitstools werde in den nächsten Jahren verstärkt investiert werden.
Laut einer anderen Gartner-Untersuchung vom September 2022 streben drei Viertel der Firmen eine Konsolidierung ihrer Security-Anbieter an. Allerdings will nur eine Minderheit so Kosten sparen; die meisten Firmen vereinheitlichen aus anderen Gründen. Aus welchen, erfahren Sie hier.
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