Kapo Zürich warnt vor Gratis-Apps mit QR-Scanner
Die Kantonspolizei Zürich warnt vor kostenlosen respektive werbefinanzierten Apps mit QR-Code-Scannern. Diese sollen die User häufig dazu verleiten, ungewollt auf Phishing-Websites oder Abo-Angebote zuzugreifen.
Viele kostenlose Apps zum Scannen von QR-Codes sind werbefinanziert – und mit Vorsicht zu verwenden, wie die Kantonspolizei Zürich auf ihrem Portal cybercrimepolice.ch mitteilt. Denn häufig würden diese Apps die User dazu verleiten, ungewollt auf Phishing-Websites oder Abo-Angebote zuzugreifen.
Die Werbung in diesen Apps kann laut Mitteilung so prominent platziert sein, dass man statt auf den gewünschten Link auf die Werbung klickt und dann auf der Website des Werbetreibenden landet. Wer anschliessend leichtfertig seine Mobiltelefonnummer eingebe, ohne die Geschäftsbedingungen zu lesen, habe zum Beispiel bereits einen Abodienst für 9 Franken pro Woche abgeschlossen.
Die Kapo Zürich rät, nicht leichtfertig auf unbekannte Links zu klicken. Und vor allem: Separate Apps zum Scannen von QR-Codes sind heutzutage kaum mehr notwendig. Die meisten Smartphones (iPhone / Android ab Version 9.0) haben den Scanner in der Systemkamera integriert.
Übrigens: Cyberkriminelle greifen zurzeit vermehrt die Onlinekonten von Privatpersonen an – das NCSC hat in den vergangenen Wochen eine Zunahme entsprechender Meldungen verzeichnet. Mit den erbeuteten Daten versuchen die Betrüger, sich auf den Social-Media-Accounts ihrer Opfer anzumelden. Gelingt dies, laden sie häufig pornographisches Material hoch und lassen diese Accounts danach sperren. Dies zum Beispiel, um im Fall von Fake-Sextortion-Angriffen ihre Hacking-Behauptung zu untermauern.
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