Für diese Themen interessieren sich Cybersecurity-Cracks
Über 2000 Sicherheits-Fachkräfte haben im Jahr 2022 an Weiterbildungen des Cybersecurity-Anbieters Kaspersky teilgenommen. Fast die Hälfte von ihnen interessierte sich dabei für Reverse Engineering.
Der Cybersecurity-Anbieter Kaspersky hat ein paar Zahlen zu seinen Weiterbildungen für Cyber-Fachkräfte veröffentlicht. Wie das Unternehmen mitteilt, nahmen im Jahr 2022 über 2000 Personen an den Trainings teil und absolvierten insgesamt über 22'000 Stunden praktischer Trainings in virtuellen Skill Labs.
Die am häufigsten nachgefragte Fähigkeit war das Reverse-Engineering von Malware. Dabei wird versucht, aus kompiliertem Programmcode dessen Funktionsweise und mögliche Schwachstellen herzuleiten. Laut Kaspersky waren über 45 Prozent der Kursteilnehmenden, Anfänger wie auch Fortgeschrittene, daran interessiert, ihre diesbezüglichen Fähigkeiten zu verbessern.
Ebenfalls stark nachgefragt war der Themenbereich Incident Response, Malware-Analyse und Produktsicherheitsbewertung mit 28 Prozent. Und 27 Prozent der Teilnehmenden interessierten sich schliesslich für YARA-Regeln. Laut "Security Insider" handelt es sich dabei um in C-ähnlicher Textform verfasste Regeln, die Schadsoftware anhand der in der Regel vorgegebenen Signaturen und Bedingungen erkennen und klassifizieren können.
Mit Awareness-Trainings können Unternehmen ihre Mitarbeitenden für Cybergefahren sensibilisieren. Gamification statt Frontalunterricht soll das Engagement erhöhen. Wo die Möglichkeiten und wo die Grenzen sind, sagen Experten von Arrow, Axians, Digicomp, G Data, Infoguard, Ispin und Kaspersky, im Podium des IT-Markt.
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