Gedrückte Konsumentenstimmung

Post hat 2022 weniger Pakete zugestellt

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von Leslie Haeny und msc

2022 hat die Schweizerische Post weniger Pakete zugestellt als im Vorjahr. Um 4 Prozent ging die Anzahl Sendungen zurück. Schuld daran ist unter anderem die gedrückte Stimmung bei Konsumentinnen und Konsumenten.

(Source: Denis Linine / iStock.com)
(Source: Denis Linine / iStock.com)

Die Schweizerische Post hat vergangenes Jahr 194 Millionen Pakete zugestellt. Das sind 4 Prozent weniger als im Päcklirekord-Jahr 2021. Als Grund für den Rückgang nennt die Post die gedrückte Konsumentenstimmung im Jahr 2022, die zu weniger Bestellungen im Onlinehandel führte. Auch Lieferengpässe hätten dazu geführt, dass weniger Pakete unterwegs waren. 

2022 war zudem das erste Jahr seit 2019, indem die Bevölkerung wieder uneingeschränkt im stationären Handel einkaufen konnte. Daher liess sie sich die Ware auch weniger häufig per Post liefern.

Verglichen mit 2019 war 2022 ein enorm starkes Päckli-Jahr. So verschickte die Post 30 Prozent mehr Pakete. "Der Vergleich mit dem Jahr 2019 zeigt, dass der langjährige Trend bei den Paketen nach oben zeigt, wenn auch deutlich weniger ausgeprägt als in den beiden Coronajahren", schreibt die Post.

Briefe verschickt die Bevölkerung hingegen immer weniger. Diese Entwicklung läuft laut Post seit Jahren und werde sich auch weiter fortsetzen. 

Apropos Pakete: Die Schweiz ist Europameister im Retournieren. 27,1 Prozent der online gekauften Ware geht hierzulande wieder zurück zum Absender. Mehr dazu lesen Sie hier. 

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