Investoren vertrauen weiter auf Wefox
Das Schweizer Insurtech Wefox hat in den letzten Wochen mit Entlassungen von sich reden gemacht. Das deutsche Handelsblatt vermeldet nun aber den Zufluss von 50 Millionen Franken. Ein Blick in das Schweizerische Handelsregister bestätigt die Meldung.
Viele Tech-Unternehmen, die noch 2022 grosszügige Kapitalspritzen erhalten haben, befinden sich derzeit mitten in einem Strategiewechsel von möglichst schnellem Wachstum zu verbesserter Profitabilität. Die schlechteren Wachstumsaussichten haben bei einzelnen Unternehmen zu drastischen Korrekturen bei der Bewertung geführt. Das bekannteste Beispiel ist der Bezahldienst Klarna, der 85 Prozent seines einstigen Wertes eingebüsst hat.
55 Millionen US-Dollar zusätzliches Kapital
Wefox konnte hingegen bei der Finanzierungsrunde 2022 die Bewertung von 3 auf 4,5 Milliarden Dollar steigern. Die entsprechende Kapitalerhöhung der Wefox Holding wurde damals mit Datum vom 4.8.2022 in das schweizerische Handelsregister eingetragen. Gleichzeitig wurden die Statuten in Sachen bedingter Kapitalerhöhung geändert. Mit Datum vom 3. Februar 2023 wurde eine weitere Kapitalerhöhung aus genehmigtem Aktienkapital vollzogen. Eine weitere Recherche im entsprechenden Dossier zeigt, dass dabei mindestens 47 Millionen Euro geflossen. Damit lässt sich eine Meldung des deutschen "Handelsblatts" bestätigen, der zufolge Wefox weitere 55 Millionen Dollar zugeflossen sind. Dies zur selben Bewertung wie bei der Finanzierungsrunde 2022.
Die Finanzierungsrunde ist umso bemerkenswerter als in den vergangenen Wochen einige negative Artikel über das Insurtech erschienen sind. Ein Vorwurf lautete, dass Wefox wenig innovativ sei und hauptsächlich über Zukäufe wachse, zudem soll die Stimmung unter den Mitarbeitenden "ziemlich mies" sein. Die Investoren zeigen sich davon wenig beeindruckt.
Ein Hintergrundartikel zur Entwicklung der Schweizer Insurtech-Szene ist übrigens vor einer Woche auf dem Portal der "Handelszeitung" erschienen.
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