Schon wieder: kritische Sicherheitslücke in Fortinac
In Fortinets Network-Access-Control-Tool NAC-Tool Fortinac klaffen derzeit zwei kritische Sicherheitslücken. Fortinet hat Notfallupdates zur Beseitigung der Sicherheitslücken bereitgestellt. IT-Verantwortlichen wird nahegelegt, die Updates schnellstmöglich zu installieren.
Fortinet hat ein Notfallupdate bereit gestellt, um auf zwei kritische Sicherheitslücken im Network-Access-Control- (NAC-)Tool Fortinac zu reagieren. Laut "Heise" erlauben die Lücken es bösartigen Akteuren, Schadcode und Fremddaten in Netzwerke einzuschleusen.
Die eine kritische Sicherheitslücke betrifft Fortinac 9.4.0 bis 9.4.2, 9.2.0 bis 9.2.7, 9.1.0 bis 9.1.9, 8.8.x, 8.7.x, 8.6.x, 8.5.x, 8.3.x sowie 7.2.0 und 7.2.1. Die Versionen Fortinac 9.4.3, 9.2.8, 9.1.10 sowie 7.2.2 oder jeweils neuere sollen nicht mehr anfällig sein. Die zweite Schwachstelle betrifft Fortinac 9.4.0 bis 9.4.3 sowie 7.2.0 bis 7.2.1; auch hier beheben die Fassungen 9.4.4 sowie 7.2.2 oder neuere das Problem.
IT-Verantwortlichen wird geraten, die Updates schnellstmöglich herunterzuladen und einzuspielen.
Bereits im Februar 2023 war Fortinac von einer Sicherheitslücke betroffen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Im Interview mit Achim Freyer, dem Schweiz-Chef von Fortinet erfahren Sie, warum er keine erhaltene Phishing-SMS löscht, und welche Pläne er für Fortinet in der Schweiz im Sinn hat.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Schweizer ICT-Branche verliert an Schwung
GRITEC AG und Swisscom stärken gemeinsam die OT‑Cybersecurity im Industriesektor
Anthropic veröffentlicht versehentlich Quellcode seines KI-Entwicklertools
Apple wird 50 Jahre alt
Den Mond mit Glasfasern durchleuchten
Update: Bund definiert mobiles Sicherheitskommunikationssystem als Schlüsselprojekt
Phisher zielen mit Fake-Bussen auf Kreditkartendaten ab
So will das BFS das Schweizer Datenökosystem zum Laufen bringen
Uniqconsulting heisst neu Uniq