Bund mahnt zur regelmässigen Datensicherung
Im Rahmen einer nationalen Sensibilisierungskampagne mahnt das NCSC zur regelmässigen Datensicherung. So soll sich die Bevölkerung nicht nur vor dem Verlust wertvoller Erinnerung, sondern auch vor Cyberangriffen schützen.
Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC), die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und die kantonalen und städtischen Polizeikorps lancieren im September eine nationale Sensibilisierungskampagne zur Bedeutung von Datensicherungen. Wer auf ein Backup seiner Daten zurückgreifen kann, ist im Falle einer Verschlüsselung und Erpressung durch Cyberkriminelle oder bei einem Geräteverlust auf der sicheren Seite, heisst es in einer Mitteilung der Sicherheitsbehörden.
Die Kampagne läuft im Rahmen der nationalen "S-U-P-E-R"-Kampagne, mit welcher der Bund die Bevölkerung auf verschiedene Cybersicherheits-Themen sensibilisieren will. Inhaltlich mahnt die Kampagne vor allem vor dem Verlust persönlicher Daten, etwa Urlaubsfotos oder Kontakte.
Die Kampagne beschreibt auch die Vorteile, welche regelmässige Backups im Falle eines Cyberangriffs haben. Wer auf seine gesicherten Daten zurückgreifen kann, ist bei einer Datenverschlüsselung durch Cyberkriminelle weniger erpressbar. Datensicherungen seien daher ein wichtiger Schritt für mehr Cybersicherheit.
Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen sollten demnach regelmässige Datensicherung vornehmen. Dabei sollten mindestens zwei unterschiedlich Speichermedien zum Einsatz kommen. Ausserdem sollten Backups vom Netz getrennt aufbewahrt werden, sodass im Falle einer Cyberattacke nicht auch Backups betroffen sind.
Die S-U-P-E-R-Kampagne des Bundes läuft bereits seit 2021. Zuletzt wurde damit auf die Notwendigkeit von sicheren und einmaligen Passwörtern hingewiesen.
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