So schützen sich Jugendliche vor Social Engineering
Das NCSC hat ein Video veröffentlicht, in dem Jugendliche sich mit dem Thema Social Engineering im Internet auseinandersetzen. Aufklärung und Vermittlung von digitalen Kompetenzen sollen Jugendlichen helfen, nicht Opfer von Cyberkriminellen zu werden.
Kinder und Jugendliche verbringen einen grossen Teil ihrer Freizeit online. Sie chatten, spielen und machen ihre Hausaufgaben im Internet oder gehen dort sozialen Aktivitäten nach. Doch auch "Digital Natives" sind anfällig für Manipulationsversuche im Internet, das sogenannte Social Engineering, wie das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) schreibt.
Das NCSC hat nun im Rahmen des European Cyber Security Month zusammen mit den Vereinen Netpathie und Freakids ein Video veröffentlicht, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen. In dem Tanzvideo setzen sich Jugendliche bei der Erarbeitung der Choreographie mit dem Thema Social Engineering im Internet auseinander.
Das NCSC nennt Catfishing als Beispiel für Social Engineering. Cyberakteure würden dabei den Wunsch junger Menschen nach Akzeptanz und Bestätigung ausnutzen. Sie würden gefälschte Social-Media-Konten erstellen, um sich als Influencer oder Prominente auszugeben. Danach versuchen sie laut NCSC, Kinder und Jugendliche zu Handlungen zu überreden, die sie gefährden könnten.
Aufklärung und Bewusstsein sollen die negativen Auswirkungen von Social Engineering mindern. So könnten Eltern, Schulen, Vereine und auch die Jugendarbeit einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung von digitalen Kompetenzen leisten, schreibt das NCSC. Auch kritisches Denken und Sicherheitspraktiken im Cyberraum seien von Nöten. Insbesondere helfe den Kindern und Jugendlichen eine offene Kommunikation über Online-Erfahrungen und die Förderung kritischen Denkvermögens. Damit könnten junge Menschen Social-Engineering-Taktiken erkennen und diesen aus dem Weg gehen.
Tipps des NCSC
Die NCSC gibt im Tanzvideo die folgenden Tipps:
- Schütze dich und deine Daten!
- Nimm dir Zeit und schaue genau hin!
- Sei misstrauisch im Internet!
- Gehe mit deinen persönlichen Informationen vorsichtig um!
Das könnte Sie auch interessieren: Die Geräte des Internet of Things vereinfachen viele Lebensbereiche, bergen aber auch Cybergefahren mit sich. Das NCSC rät zu folgenden Tipps.
Flauschige Begegnung kurz vor dem Ziel
Cyberkriminelle stehlen Interrail-Daten
MFK Informatik wird Teil der LAN Group
Das taugen KI und Digitalisierung als Mittel gegen den Wohlstandsverlust
Reprompt-Angriffe nehmen Microsoft Copilot ins Visier
Weltweite KI-Ausgaben erreichen 2,5 Billionen US-Dollar
Update: So treibt der Kanton Solothurn die digitale Transformation voran
Diese drei IT-Firmen schaffen es unter die Top-10-Arbeitgeber der Schweiz
Internationale Ermittler jagen Kopf der Ransomware-Bande Black Basta