Digital Realty baut viertes Datencenter am Flughafen Zürich
Digital Realty plant ein viertes Rechenzentrum beim Flughafen Zürich. Der Baustart ist für 2024 oder 2025 angesetzt.
Digital Realty baut seinen Rechenzentrums-Standort am Zürich Flughafen aus. Wie die Zeitung "Zürcher Unterländer" berichtet, liegt ein entsprechendes Baugesuch derzeit bei der Gemeinde Rümlang auf.
"ZUR4" soll demnach in etwa die gleiche Grösse wie das bestehende "ZUR2" haben und über eine Gesamtleistung von rund 14 Megawatt verfügen. Ein genauer Baustart sei noch nicht festgelegt worden. Digital Realty rechne mit einem Baustart in 2024 oder 2025.
Gemäss Bauausschreibung rechnete Digital Realty ursprünglich mit Baukosten von rund 65 Millionen Franken. Gegenüber dem "Zürcher Unterländer" erklärt Digital Realty allerdings, man überarbeitete derzeit die Pläne noch einmal. "Zum jetzigen Zeitpunkt sind die endgültigen Kosten noch nicht bekannt."
Abwärme nutzen
Ab 2025 soll die Abwärme, welche die drei bestehenden RZs produzieren, in den sogenannten "Energieverbund Airport City" eingespiesen werden. Somit werde das Gebiet südlich des Flughafens Zürich mit nahezu emissionsfreier Wärme und Kälte versorgt. Das Projekt wird mit den Partnern Energie Opfikon AG und der Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) realisiert.
Wenn das ZUR4 in Betrieb geht, könnten die vier Gebäude bis zu 59 Megawatt an Abwärme produzieren. Damit liessen sich bis zu 180'000 Haushalte versorgen, deutlich mehr als im Gebiet gibt. Deshalb soll die Energie auch Grossabnehmern wie Hotels und Energie zur Verfügung gestellt werden.
Der letzte Ausbau des Flughafen-Campus mit dem Rechenzentrum ZUR3 wurde 2020 angekündigt. Mehr dazu lesen Sie hier.
Betrüger geben sich für Kreditkartendaten als Godaddy aus
Sichere, robuste Konnektivität für Unternehmensanforderungen und -budgets
NGO-Bündnis warnt vor Ausweitung der Online-Überwachung
Unternehmensportrait und Statement
Google-Konzern plant massive KI-Investitionen
SmartIT ernennt Head of Marketing und Sales
Update: Hackergruppe greift über Microsoft-Sicherheitslücke europäische User an
Investitionen in Schweizer IT-Start-ups legen stark zu
Retro-Encabulator: Wie man mit Jargon überzeugen kann