15 Prozent der Belegschaft

Xerox streicht 3000 Stellen

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von Joël Orizet und sme

Druckerhersteller Xerox will sein Geschäftsmodell umbauen - und massiv Jobs streichen. Im ersten Quartal 2024 sollen 15 Prozent der Stellen wegfallen.

(Source: yacobchuk / iStock.com)
(Source: yacobchuk / iStock.com)

Xerox setzt den Rotstift an. Der US-Druckerhersteller will 15 Prozent der Stellen abbauen und sich durch die Weiterentwicklung seines Geschäftsmodells "neu erfinden", wie das Unternehmen mitteilt. 

2022 beschäftigte Xerox gemäss macrotrends.net noch 20'500 Mitarbeitende - dementsprechend würde ein Abbau von 15 Prozent rund 3000 Stellen betreffen. Die Entlassungen sollen gemäss Xerox im ersten Quartal 2024 erfolgen. 

Der Stellenabbau betreffe sämtliche Personalstufen sowie Geschäftsbereiche des Unternehmens und sei ein "schwieriger, aber notwendiger Schritt, um die langfristige Rentabilität von Xerox zu sichern", teilte ein Xerox-Sprecher gegenüber theregister.com mit. 

Wie auch andere Hersteller von Druckern und Kopiergeräten versucht Xerox, sein Geschäft zu diversifizieren und auf Dienstleistungen für Unternehmenskunden auszudehnen. Die neue Strategie sieht gemäss Mitteilung vor, die Produktpalette zu vereinfachen und besser auf die Bedürfnisse der hybriden Arbeitswelt anzupassen. Zudem will der Hersteller sein Business mit IT-Dienstleistungen respektive Digital Services forcieren. 

Übrigens: Im Sommer 2022 stellte Xerox sein Management neu auf - und vollzog einen Führungswechsel in der Schweizer Ländergesellschaft: Siham Rakia folgte als Schweiz-Chefin auf Jürgen Weber, der das Unternehmen nach 22 Jahren verlassen hatte. Lesen Sie hier mehr dazu

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