Microsoft akzeptiert künftig nur RSA-Schlüssel mit mehr als 2048 Bit
Microsoft akzeptiert kurze RSA-Schlüssel bald nicht mehr. Damit TLS-Zertifikate künftig gültig sind, müssen sie eine Schlüssellänge von 2048 Bit oder mehr besitzen. Damit will das Softwareunternehmen die Sicherheit von Windows-Nutzerinnen und -Nutzern gewährleisten.
Der Softwareriese Microsoft will TLS-Zertifikate mit kurzen RSA-Schlüsseln bald nicht mehr zulassen. Wie Microsoft-Entwickler mitteilen, werden Schlüssel mit weniger als 2048 Bit nicht mehr akzeptiert. Eine Ausnahme mache Microsoft für TLS-Zertifikate, die von Unternehmens- oder Testzertifizierungsstellen ausgestellt worden seien. Das Unternehmen empfiehlt jeodch, diese Zertifikate auch auf RSA-Schlüssel mit 2048 Bit zu aktualisieren.
Microsoft begründet die Änderung damit, dass so die Sicherheit von Windows-Nutzerinnen und -Nutzern gewährleistet werde, die Zertifikate zur Authentifizierung und für kryptografische Zwecke nutzten.
Weiter schreiben die Microsoft-Entwickler, dass Internet-Standards und Regulierungsbehörden die Verwendung von 1024-Bit-Schlüsseln bereits im Jahr 2013 untersagt hätten. In diesem Zusammenhang verweist das Unternehmen auch auf das National Institute of Standards and Technology (NIST).
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