Musikschaffende verbünden sich gegen KI
In einem offenen Brief fordern hunderte von Musikschaffenden einen verantwortungsvollen Umgang mit KI in der Musikindustrie. Demnach sollen KI-Unternehmen und Tech-Firmen dafür sorgen, dass die Rechte der Künstlerinnen und Künstler nicht verletzt werden.
Mehr als 200 US-Musikschaffende haben einen offenen Brief unterzeichnet, um gegen bestimmte KI-Praktiken vorzugehen. Darin fordern sie KI-Entwickler, Technologieunternehmen und digitale Plattformen dazu auf, KI nicht mehr so einzusetzen, dass sie die Rechte von Künstlern und Künstlerinnen verletzen und entwerten, wie die US-Nachrichtenwebseite "Axios" berichtet. Menschliche Kunst dürfe nicht ersetzt werden.
Unter den Unterzeichnenden finden sich Künstlerinnen und Künstler wie Katy Perry, Sam Smith, Billie Eilish, Norah Jones, Pearl Jam oder Jon Batiste. Sie sind insbesondere besorgt über die unrechtmässige Nutzung ihrer Stimme. Ausserdem werde ihre Arbeit zum Trainieren von KI-Modellen benutzt, ohne dass sie dafür entschädigt werden.
Die Artist Rights Alliance (ARA), welche die Unterzeichnenden vertritt, betont, dass es in dem Brief nicht um Gesetze gehe. Vielmehr wolle man an die entsprechenden Tech-Firmen appellieren, Verantwortung zu übernehmen.
Übrigens: Virtuelle Musikerinnen gibt es bereits. Lesen und hören Sie hier, was KI-Künstlerin Aimee May zu bieten hat.
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