Cyberark übernimmt Venafi für 1,5 Milliarden US-Dollar
Cyberark übernimmt den Cybersecurity-Anbieter Venafi für 1,5 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen integriert unter anderem Venafis Software für Lifecycle- und IoT-Identitätsmanagement in seine Secrets-Management-Lösung.
Cyberark übernimmt den Cybersecurity-Anbieter Venafi für 1,5 Milliarden US-Dollar von Thoma Bravo. Mit der Übernahme werde die Expertise von Venafi im Bereich des maschinellen Identitätsmanagements mit den Identity-Security-Lösungen von Cyberark kombiniert, um eine einheitliche Plattform für End-to-End-Maschinenidentitätssicherheit zu schaffen, heisst es in einer Mitteilung.
Die Integration von Venafis Lifecycle Management, privater Public Key Infrastructure (PKI), IoT-Identitätsmanagement und kryptografischem Code-Signing in das Secrets Management von Cyberark soll es Unternehmen ermöglichen, sich vor Missbrauch und Kompromittierung von Maschinenidentitäten zu schützen. Wie Cyberark schreibt, können Unternehmen durch die verbesserte Sicherheit kostspielige Ausfälle verhindern.
Die als SaaS oder in hybrider Form verfügbare Lösung ermögliche es Unternehmen, bei der Sicherung von modernen Cloud-Umgebungen Risiken zu minimieren, heisst es weiter. "Durch den Zusammenschluss mit Venafi erweitern wir unsere Fähigkeiten zur Sicherung von Maschinenidentitäten in einer Cloud-first-, GenAI- und Post-Quantum-Welt", sagt Matt Cohen, Chief Executive Officer von CyberArk. "Unsere integrierten Technologien, Fähigkeiten und Fachkenntnisse werden die Bedürfnisse globaler Unternehmen erfüllen und Chief Information Security Officers in die Lage versetzen, sich gegen immer raffiniertere Angriffe zu verteidigen, die menschliche und maschinelle Identitäten als Teil der Angriffskette nutzen."
Übrigens: Thoma Bravo hat den Cybersecurity-Spezialisten Darktrace für 5,3 Milliarden US-Dollar übernommen. Mehr dazu lesen Sie hier.
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