Zivildienst erhält neues Dienstleistungsportal
Der Bundesrat hat sich für die Totalrevision der Verordnung über das Informationssystem des Schweizer Zivildienstes ausgesprochen. Die neue Fachapplikation "ZiviConnect" löst das bisherige System im Dezember 2024 ab. Damit wird das datenschutzrechtliche Fundament für die Bearbeitung von Personendaten im Rahmen des Zivildienstes geschaffen.
Der Bundesrat habe die Totalrevision der Verordnung über das Informationssystem des Zivildienstes gutgeheissen. Die neue Fachapplikation "ZiviConnect" schaffe damit beim Zivildienst die datenschutzrechtliche Grundlage für die Datenbearbeitung durch Behörden sowie Dritte, wie es in einer Mitteilung heisst. Demnach steht das neue Informationssystem im Einklang mit dem seit 1. September 2023 geltenden Datenschutzgesetz (DSG).
ZiviConnect soll den heutigen Kundenbedürfnissen und der Strategie "Digitale Bundesverwaltung" entsprechen. Die Fachapplikation verfügt gemäss Mitteilung über eine auf Microservices basierende, moderne Systemarchitektur. Diese umfasse die erforderlichen Schnittstellen zu den am Vollzug des Zivildienstes beteiligten Behörden.
Die neue Fachanwendung wurde vom Bundesamt für Zivildienst (ZIVI) entwickelt. Mitarbeitende des ZIVI werden ZiviConnect gemäss Projektwebseite wie auch bereits das Vorgänger-Portal für ihre tägliche Arbeit nutzen. Die aktuell noch geltende Verordnung über das Informationssystem des Zivildienstes stammt von 2014. Im Dezember 2024 soll die neue Fachapplikation die bisherige "E-ZIVI" ablösen.
Chatbot-Projekte, die von verschiedenen Schweizer Bundesämtern entwickelt wurden, nutzen künstliche Intelligenz. Mehr darüber lesen Sie hier.
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