Claude Sonnet 4 verarbeitet jetzt bis zu 1 Million Tokens
Anthropic hat das Kontextfenster seines KI-Modells Claude Sonnet 4 auf 1 Million Tokens erweitert – eine Verfünffachung der bisherigen Kapazität. Die Funktion befindet sich in der Public Beta auf der Anthropic API und Amazon Bedrock.
Anthropic gibt für sein KI-Modell Claude Sonnet 4 eine umfangreiche Kontext-Erweiterung bekannt. Neu lassen sich über die API bis zu 1 Million Tokens in einem einzigen Prompt verarbeiten, wie Anthropic mitteilt. Das Upgrade stellt laut Mitteilung eine fünffache Steigerung der Verarbeitungsmenge dar.
Mit dem grösseren Kontextfenster sollen Entwickler datenintensivere Anwendungsfälle umsetzen können. Unter anderem nennt Anthropic dabei grossangelegte Codeanalysen, die Synthese umfangreicher Dokumentensätze und die Entwicklung kontextsensitiver Agenten.
Die Funktion sei aktuell als öffentliche Betaversion auf der Anthropic-API sowie Amazon Bedrock verfügbar, wobei sie das Unternehmen schrittweise an mehr User ausrollt.
Mit der Kontext-Erweiterung steigen auch die Preise für Prompts mit über 200'000 Tokens. Für solche belaufen sich gemäss Anthropic die Kosten auf 6 US-Dollar pro Million Input-Tokens und 22.50 US-Dollar pro Million Output-Tokens. Für Prompts bis 200'000 Tokens liegen die Preise neu bei 3 beziehungsweise 15 US-Dollar. Das Unternehmen verweist jedoch unter anderem auf Prompt Caching als Möglichkeit zur Kostenreduktion.
Das könnte Sie auch interessieren: Im Mai hat Anthropic bei seinem KI-Modell Claude Opus 4 besorgniserregende Verhaltensmuster festgestellt – mit überraschenden Folgen. Lesen Sie hier mehr.
Digitec Galaxus lanciert Budget-Tools im Onlineshop
Klarheit zeigt Wirkung: Wie SRF seine Organisation ausgerichtet hat und weiterdenkt
Vishing wird für Cyberkriminelle immer attraktiver
KI in der Schweiz: Umsetzung jetzt entscheidend
Betrüger nutzen Not Stellensuchender aus
Schweizer Tech-Firma Eturnity fusioniert mit Solar Monkey
Wenn Natur keine Gnade kennt
Abraxas sucht neue Führung für Softwareentwicklung und KI
Hybride Meetings im Jahr 2026: Es kommt nach wie vor auf die Technik an