INP Schweiz meldet Cyberangriff
Das Ingenieurunternehmen INP Schweiz meldet einen Cybervorfall. Angreifer konnten möglicherweise Daten entwenden. Dabei soll es sich jedoch nicht um sensible Informationen handeln. INP rät dennoch zu erhöhter Aufmerksamkeit.
Der Engineering-Dienstleister INP Schweiz mit Sitz in Turgi (AG) ist in der Nacht vom 25. auf den 26. Februar Ziel eines Cybervorfalls geworden. Dies teilt das Unternehmen auf seiner Website mit. Der Vorfall sei am folgenden Morgen erkannt worden. Als Sofortmassnahme seien die Systeme vorsorglich vom Netz getrennt und anschliessend gemeinsam mit externen IT-Sicherheitspartnern wiederhergestellt worden.
Seit dem 28. Februar ist das Unternehmen wieder voll arbeitsfähig, wie es in der Mitteilung heisst. Der Vorfall habe sich nicht erheblich auf die operative Tätigkeit ausgewirkt.
Nach aktuellem Kenntnisstand seien bei dem Angriff Daten entwendet worden, teilt das Unternehmen weiter mit. Darunter seien jedoch keine sensiblen Kunden-, Finanz- oder Personaldaten. Es könne dennoch nicht ausgeschlossen werden, dass entwendete Informationen missbräuchlich verwendet würden.
Aus diesem Grund bittet INP um erhöhte Aufmerksamkeit in Hinsicht auf eingehende Dokumente oder Rechnungen im Namen des Unternehmens. Diese sollen laut INP sorgfältig geprüft und die Firma bei Unklarheiten oder Verdachtsmomenten umgehend kontaktiert werden, wie INP schreibt.
Das Unternehmen fügt hinzu, das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) informiert und Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht zu haben.
Auch Paypal war unlängst von einem Datenabfluss betroffen. Mehr dazu können Sie hier lesen.
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