Schweizer Tech-Firma Eturnity fusioniert mit Solar Monkey
Das Schweizer Softwareunternehmen Eturnity schliesst sich mit dem niederländischen Anbieter Solar Monkey zusammen. Gemeinsam streben sie eine europäische Führungsposition im Bereich der Software für Installateure erneuerbarer Energien an. Beide Marken sollen vorerst weitergeführt werden.
Das Churer Softwareunternehmen Eturnity hat den Zusammenschluss mit der niederländischen SaaS-Firma Solar Monkey bekannt gegeben. Die beiden Unternehmen beliefern gemeinsam mehr als 2000 Installationsbetriebe in acht europäischen Ländern, wie Eturnity mitteilt. Durch die Fusion würden die Stärken von Eturnity bei End-to-End-Prozessen und der technischen Auslegung mit den Kompetenzen von Solar Monkey in der Planungs- und Verkaufssoftware vereint.
Beide Marken und ihre Produkte würden "auf absehbare Zeit" weitergeführt, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem wollen die Partner ein umfassenderes Software-Angebot entwickeln. Unterstützt werde das fusionierte Unternehmen durch Kapital von Investoren wie Klima (Spanien), Junction (Belgien), Eneco Ventures (Niederlande) und Helen Ventures (Finnland).
Als Markttrend, der den Zusammenschluss vorantreibt, nennt Eturnity die zunehmende Komplexität bei der Nutzung von erneuerbaren Energien. Vollständige Elektrifizierungssysteme für Gebäude würden reine Solaranlagen zunehmend ablösen. "Im Grunde müssen alle Installateure diese zunehmende Komplexität verstehen", sagt Matthias Wiget, CEO der Churer Tech-Firma. Ohne eine entsprechende Softwarebasis könnten Installateure nicht mehr wettbewerbsfähig sein. Die Digitalisierung jedes Schritts vom Lead bis zur Installation biete die grössten Effizienzgewinne. Vom Lead bis zur Installation müsse man daher jeden Schritt digitalisieren. "Dort liegen die grössten Effizienzgewinne und Differenzierungspotenziale", führt Wiget aus.

Matthias Wiget, CEO von Eturnity. (Source: zVg)
Das fusionierte Unternehmen hat das erklärte Ziel, zum europäischen Marktführer für Software für Installateure erneuerbarer Energien aufzusteigen. "Durch den Zusammenschluss vereinen wir tiefes Marktverständnis und komplementäre Stärken über Märkte und Produktbereiche hinweg", lässt sich Jan Pieter Versluijs, der Gründer des niederländischen Unternehmens mit Sitz in Den Haag, zitieren. "So können wir Innovationen schneller entwickeln und noch bessere Software für Installateure in ganz Europa schaffen."
Google Maps zeigt übrigens auch, wo sich Solaranlagen lohnen. Mehr darüber erfahren Sie hier.
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