KI nutzt nachhaltige Energie

AI Infrastructure Capital startet mit 16 Millionen US-Dollar

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von Startupticker.ch / rro

Das im Kanton Schwyz ansässige Startup AI Infrastructure Capital kauft KI-Server, betreibt diese in Island mit erneuerbarer Energie und vermietet deren Rechenleistung langfristig an Unternehmen. Rückenwind für den Start gibt eine kürzlich abgeschlossene Finanzierungsrunde von rund 16 Millionen US-Dollar.

(Source: Pictures_of_Money / flickr.com)
(Source: Pictures_of_Money / flickr.com)

Mit der zunehmenden Nutzung von KI wächst auch der Bedarf an leistungsfähigen Servern. Deren Verfügbarkeit zählt zu den zentralen Herausforderungen der Branche.

Hier setzt das 2026 gegründete Startup AI Infrastructure Capital aus Pfäffikon an. Das Unternehmen kauft KI-Server, betreibt sie in Island und stellt Unternehmen die Rechenleistung im Rahmen langfristiger Verträge zur Verfügung. Den Standort Island wählte das Startup aufgrund der dortigen Bedingungen für den Betrieb von Rechenzentren. Der Strom stammt vollständig aus erneuerbaren Quellen, während die kühle Aussenluft einen grossen Teil der Kühlung übernimmt. "Standort und Kühlung entscheiden darüber, ob sich der Betrieb rechnet. In Island kommt erneuerbarer Strom mit kalter Aussenluft zusammen. Das ist über die Lebensdauer der Geräte ein struktureller Vorteil", erklärt Mitgründer Roald Parmentier.

Die kürzlich abgeschlossene Finanzierungsrunde brachte dem Startup rund 16 Millionen US-Dollar ein. Mit dem Kapital will das Startup zusätzliche KI-Server anschaffen. Die Runde wurde von der Valyou-Anlagestiftung aus Rapperswil angeführt. Deren Geschäftsführer Yonten Wagma tritt dem Verwaltungsrat von AI Infrastructure Capital bei. Zum Verwaltungsrat gehört zudem der Rapperswiler Unternehmer Fabian Villiger.

Hinter AI Infrastructure Capital stehen Cédric Waldburger und Roald Parmentier. Beide verfügen über langjährige Erfahrung im Bereich KI sowie im Betrieb von Server- und Recheninfrastruktur. Waldburger ist Unternehmer und Investor und hat mehrere Technologieunternehmen aufgebaut. Parmentier bringt Erfahrung aus dem Betrieb von Rechenzentren sowie der Beschaffung von Hardware mit und hat ebenfalls bereits Unternehmen mitgegründet.

Dieser Beitrag ist zuerst auf startupticker.ch erschienen

 

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