Kanton Zürich treibt KI-Einsatz in der Verwaltung voran
Der Kanton Zürich will den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Verwaltung ausbauen. Dafür hat der Regierungsrat das Projekt "SynerKI" ins Leben gerufen, das sowohl die organisatorische Verankerung von KI als auch den Aufbau einer KI-Serviceplattform und eines entsprechenden Dienstleistungsangebots vorsieht.
Mit dem Projekt "SynerKI" will der Zürcher Regierungsrat den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der kantonalen Verwaltung koordinieren und den sicheren Betrieb entsprechender Anwendungen gewährleisten. Das Projekt sieht die organisatorische Verankerung von KI sowie den Aufbau und Betrieb eines Dienstleistungsangebots und einer KI-Serviceplattform vor, wie der Kanton mitteilt.
Die Plattform diene als technisches Fundament für die Entwicklung und den Betrieb sicherer KI-Lösungen. Künftig sollen Mitarbeitende der Verwaltung darauf auch KI-Anwendungen nutzen können, die schützenswerte Daten verarbeiten. Zudem wolle der Kanton seinen Angestellten Beratungs-, Vernetzungs- und Unterstützungsangebote für den Einsatz von KI bereitstellen, heisst es weiter.
SynerKI baut laut Mitteilung auf bisherigen Pilotprojekten der Strategie Digitale Verwaltung auf. Dazu gehörten unter anderem "TranscriboZH" für die Transkription von Audio- und Videomaterial sowie "KlartextZH" zur Vereinfachung von Texten. Die bisher erprobten Anwendungen sollen nun in den regulären Betrieb überführt und verwaltungsweit verfügbar gemacht werden, wie der Kanton schreibt.
Für das Projekt und den Betrieb bewilligte der Regierungsrat einmalige Ausgaben von 2,76 Millionen Franken sowie wiederkehrende Kosten von jährlich 3,87 Millionen Franken.
Der Kanton Zürich will sich als globaler KI-Hub etablieren. Im Interview erklärt Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh, warum sie sich für eine möglichst schlanke KI-Regulierung einsetzt.
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