Kostenersparnis als Hauptgrund fürs IT-Outsourcing
Unternehmen nennen Kostenersparnis als Hauptgrund für ihre Outsourcing-Entscheidung. Zu dieser Erkenntnis kommt KPMG in einer Studie. Die meisten Unternehmen entschieden sich dabei für das Ausland.
Mit der Studie "IT Outsourcing Service Provider Performance and Satisfaction" untersuchte die KPMG die Zufriedenheit von Unternehmen mit Outsourcing-Projekten im DACH-Raum. Dafür haben die Analysten im Jahr 2013 insgesamt "100 Verträge von 60 der grössten Outsourcing-Kunden" analysiert.
Für die Mehrheit der Unternehmen gaben Kosteneinsparungen den Ausschlag für den Entschluss zum Outsourcing ihrer IT. In einer Befragung gab ein Drittel der Unternehmen an, durch Outsourcing "Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften" erhalten zu wollen. Etwa 20 Prozent versprachen sich ausserdem eine Verbesserung der Qualität. Im Jahr 2012 betrug der Wert in beiden Feldern noch 40 Prozent.
In den Bereichen "Preis, Qualität, Flexibilität und Sicherheit" waren die Befragten grundsätzlich mit den Leistungen der Outsourcing-Partner zufrieden. Bei der Risikoaufteilung und Innovationsbereitschaft sowie der Übernahme von Unternehmensrisiken sahen einige Unternehmen jedoch Verbesserungspotentiale.
Das Ausland bleibt die Hauptdestination der Outsourcing-Aktivitäten
Ungeachtet rechtlicher Hürden, entschieden sich 70 Prozent der Unternehmen für das IT-Outsourcing ins Ausland. Dabei können die Firmen zwischen der Auslagerung ins nahe oder ferne Ausland wählen. Die Modelle werden auch Nearshoring und Offshoring genannt.
Etwas 20 Prozent der Unternehmen entschieden sich sowohl für das Near- als auch das Offshoring. Ein Drittel wählte hingegen ausschliesslich Nearshoring-Lösungen und 21 Prozent entschieden sich einzig für Offshoring-Angebote.
Hingegen hat ein Drittel der Unternehmen das Outsourcing innerhalb der eigenen Staatsgrenzen durchgeführt, denn das Einsparungspotential ist begrenzt. "Inzwischen können Unternehmen nur mehr etwa ein Drittel der Kosten durch Nearshoring einsparen", sagt Michael Schirmbrand, Partner bei KPMG, zu der aktuellen Situation.
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