Europäische Unternehmen nutzen Expertenwissen falsch
Eine Studie von Canon und ICM stellt europäischen Unternehmen kein gutes Zeugnis aus: Diese lassen sich eher zu internen Geschäftsabläufen beraten als über zukunftsorientierte Felder wie der Erkennung neuer Chancen oder der Erschliessung neuer Märkte.
Während 29 Prozent der befragten Unternehmen „externes Expertenwissen“ als entscheidend für den Erfolg betrachten, glauben nur 45 Prozent, dass zukunftsorientierte Felder wie die „Förderung von Innovationen“ und das „Management von Veränderungsprozessen“ davon profitieren. 71 Prozent hingegen sind der Ansicht, dass interne Bereiche – wie die „Verbesserung von Prozessen“ und die „Einführung neuer Technologien“ – durch Consulting am meisten vorankommen.
Befragt wurden Unternehmen in Grossbritannien, Finnland, Österreich, Frankreich, Deutschland, Holland, Norwegen - und der Schweiz.
Wie Wandel herbeiführen?
"Der finanzielle Druck, den alle Unternehmen in den letzten Jahren gespürt haben, hat zur Durchführung von schmerzhaften aber notwendigen internen Veränderungen und Kostensenkungsprogrammen geführt", erklärt Gary Horsfall, Leiter Consultancy Services bei Canon Europe.
„Die Studie hat ergeben, dass die Unternehmen dem Nutzen, den Beratungsleistungen ihnen bieten können, offen gegenüberstehen – aber sie nutzen diese externen Experten nicht auf die richtige Weise."
Nur 58 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, die notwendigen Fähigkeiten zu besitzen, um Wandel herbeizuführen. Nicht weniger als einem von fünf Unternehmen fehlt es gar an den für den Wandel notwendigen Visionen oder Ideen.
Von offenen Quellen und heiklen Daten
Der konkrete Nutzen der E-ID und elektronischer Nachweise in der Schweiz
3 von 4 Sicherheitsexpertinnen halten Cybersecurity für eine frauenfreundliche Karriere
Media Markt erhält neuen alten Schweiz-Chef
Jason feiert Lieblingstag
Ein flexibler Elektrolyt für feste Batterien
Swico fordert digitalen Entrümpelungstag für die Schweiz
Update: Stände- und Nationalrat einigen sich (fast) in Sachen E-Collecting
Update: Basel-Stadt pausiert E-Voting – drei Kantone machen weiter