Studie attestiert Carnivore mässigen Datenappetit
Die Kontroverse um das E-Mail Ueberwachungs-Programm Carnivore, geht in die nächste Runde. Die Schnüffelsoftware Carnivore erlaubt es den amerikanischen Bundespolizisten, Millionen von E-Mails pro Sekunde auf verdächtige Inhalte hin zu untersuchen. Laut einer Studie, die das Institute of Technology in Illinois (IIT) am Dienstag veröffentlichte, werden bei der Fahndung mit dem Programm die Privatsphäre nicht verletzt und den Ermittlern nicht mehr Informationen zugänglich gemacht, als das Gesetz erlaubt. Darüber freut sich natürlich das Federal Bureau of Investigation: FBI-Sprecher Paul Bresson: Dieses Resultat gefällt uns sehr, es beweist die richtigkeit dessen was wir schon immer behauptet haben.
Leider ist der Report aus Illinois noch nicht ganz fertig. Weiter heisst es da: Durch die Programmierung von Carnivore wird das Risiko einer illagalen Bespitzulung zwar reduziert aber nicht völlig eliminiert. Kritiker von Carnivore sind der Ansicht, die Studie hätte mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Wenn es schon einfach passieren kann, dass Beamte versehentlich an zuviel Informationen gelangen, dürfte es für sie auch nicht allzuschwer sein dies mit Absicht zu tun, meint David Sobel, Anwalt beim Electronic Privacy Information Center (EPIC). Auch die Unabhängigkeit der Prüfer beim IIT, welche zum Teil Regierungsmitglieder sind, war von den Kritikern in Frage gestellt worden. Auf der Website des Departement of Justice, www.http://www.usdoj.gov, kann der Bericht eingesehen werden.
Report von Omdia
Markt für OLED-Monitorpanels wächst um fast 80 Prozent
Uhr
"This might take more tokens than usual"
Wieso nicht auch alltägliche Probleme maximal optimieren
Uhr
Cyberangriff auf Onlinehändler
Asos bestätigt Datenleck nach gefälschter Push-Nachricht
Uhr
Swiss AI Jobs Report 2026
Schweizer KMUs buhlen um erfahrene KI-Fachkräfte
Uhr
Certificate Lifecycle Management
Zertifikate sicher verwalten, Risiken früh erkennen
Uhr
Interview mit Denis Machuel
Adecco-CEO: "Ein Unternehmen muss zunächst seine Prozesse in Ordnung bringen"
Uhr
Neue Einigung mit Preisüberwacher
Swisscom darf Preisobergrenze für Glasfasernetz nicht erhöhen
Uhr
Sicherheitslücke
Ricardo meldet Datenabfluss bei 890'000 Userkonten
Uhr
Neuer Chef fürs Team Digital Workplace
BDO übernimmt Microsoft-365-Spezialisten K-Con
Uhr
Datenabfluss bei Softwarelieferanten
Update: Auch Berner Pensionskassen melden einen Cyberangriff
Uhr