Studie: E-Learning stösst auf Skepsis
Laut einer in Deutschland durchgeführten Studie setzen bisher nur 50 Prozent der Unternehmen auf E-Learning. Trotz Vorteilen wie Zeit- und Kosteneinsparung stösst E-Learning auf eine gesunde Portion Skepsis. Denn Skills wie Teamfähigkeit oder Führungskompetenz seien ohne persönlichen Kontakt nur schwer vermittelbar. So wird E-Learning bisher vorwiegend als Ergänzung zu den traditionellen Präsenzseminaren eingesetzt.
E-Learning eignet sich nach Ansicht der Befragten vor allem für die Vermittlung themenspezifischer Informationen sowie für die Vor- und Nachbereitung dieser Lerninhalte. Diese Einsicht scheint der Markt zu bestätigen. E-Learning-Programme, die den Anspruch haben, soziale Qualifikationen zu vermitteln, werden zwar häufig angeboten, in den Unternehmen aber nur selten eingesetzt.
Die Studie, die von der Unternehmensberatung Maisberger & Partner, durchgeführt wurde, untersuchte das E-Learning aus Sicht sowohl von Personalverantwortlichen wie von Anwendern. Die Verfasser kommen zum Schluss, dass zukünftige Weiterbildungsangebote eine Mischung aus virtueller Inhaltevermittlung und klassischem Unterricht sein werde. Sie prognostizieren deshalb auch langfristig keinen bedeutenden Anstieg beim Einsatz von E-Learning.
Marco Zimmer
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