Studie: Medien-, Telekom- und Tech-Unternehmen verlieren massiv an Wert
Gemäss der Studie „CMT – State of the Industry 2009“ des Beratungsunternehmens Oliver Wyman sank der Marktwert der Medien-, Telekom- und Technologieunternehmen im vergangenen Jahr um rund 42 Prozent. Im Rahmen der Untersuchung wurden 450 der weltweit grössten börsennotierten Unternehmen in den entsprechenden Märkten untersucht.
Die Medienbranche erlitt 2008 mit rund 47 Prozent den herbsten Wertverlust auf den Kapitalmärkten. Das ist ein stärkerer Rückgang als in den meisten anderen Branchen. Der Marktwert der Festnetz- und Mobilfunkunternehmen sank – international gesehen – um 39 Prozent. Das Technologiesegment ist ebenfalls betroffen: Vor allem dem Unterhaltungselektroniksektor hat die wirtschaftliche Krise mit einem Rückgang um 49 Prozent schwer zugesetzt.
Doch es gibt auch Gewinner. Als solche nennt die Studie Apple, Nintendo und HTC. Apple liegt mit einem Shareholder Performance Index (SPI) von 381 klar in Führung. Dieser Wert ist mehr als viermal so hoch wie der durchschnittliche SPI aller Technologieunternehmen, der sich auf 82 beläuft. Nintendo nimmt mit einem SPI von 350 den zweiten Platz ein, und die US-amerikanische Firma Ansys, die Ingenieursoftware zu ihren Hauptprodukten zählt, rangiert mit einem SPI von 317 auf Platz drei. Ein interessanter Technologieneuzugang in den Top 20 der gesamten SPI-Liste, bestehend aus Kommunikations-, Medien- und Technologieunternehmen, ist der Taiwanesische Mobilfunkendgerätehersteller HTC.
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