Studie: Spam funktioniert
Rund 90 Prozent aller deutschen Internetnutzer erhalten regelmässig Spam-Mails zu einer Vielzahl von Waren und Dienstleistungen. Von diesen Mails werden rund 32 Prozent geöffnet und studiert, wobei Software-Angebote am ehesten gelesen werden. Über ein Viertel aller Internetnutzer hat auf diesem Weg bereits einmal Software gekauft, 12 Prozent haben aufgrund einer Spam-Offerte schon einmal Finanz- und Erotikangeboten genutzt. Dies das Resultat einer von Forrester Data, einer Abteilung von Forrester Research, im Auftrag der Business Software Alliance (BSA) durchgeführten Studie. Die BSA setzt sich für die Förderung einer sicheren und gesetzesmässigen Online-Welt ein. Ein weiteres Ergebnis der Studie zeigt, dass jeder Zweite durch den erhaltenen Spam Bedenken wegen seiner Datensicherheit hat. 47 Prozent befürchten die Weitergabe ihrer persönlichen Daten, 46 Prozent meiden Spam-Software-Angebote wegen der möglicherweise in den erstandenen Programmen enthaltenen Viren. "Spam schadet dem Online-Marktplatz, indem er das Verbrauchervertrauen in diese neue Form des Handels schwächt", erklärt Georg Herrnleben, Regionalmanager der BSA für Zentraleuropa. "Das Internet als solches droht seine dynamisierende Wirkung für die Wirtschaft zu verlieren, wenn Verbraucher sich aus berechtigter Sorge vor kriminellen Machenschaften zurückziehen." Die BSA gibt deshalb in Zusammenarbeit mit dem Verbraucherschutzverband CBBB (Council of Better Business Bureaus) Konsumenten-Tipps heraus für den Umgang mit betrügerischen Spam-Angeboten.
Für die Studie wurden in den sechs Ländern Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den USA und Kanada je 1000 Internetnutzern nach ihrer Einstellung zu Spam und zu Produkten, die sie durch Spam gekauft haben, befragt.
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