Neuer Chef für Lenovo Mobile Business
Lenovo hat den Chefposten des Mobile Business neu besetzt. Chen Xudong folgt auf Liu Jun, der das Amt vier Jahre innehatte. Unter Lius Leitung stieg Lenovo zur Nummer drei im Smartphone-Markt auf.
Die Mobile Business Group von Lenovo bekommt einen neuen Chef. Auf den bisherigen CEO der Sparte, Liu Jun (刘军), folgt Chen Xudong (陈旭东), wie das Unternehmen bekannt gab. Liu wird künftig die Aufgabe eines Beraters für das Mobile-Geschäft von Lenovo-CEO Yang Yuanqing übernehmen. Ob es sich um eine Beförderung oder Degradierung handelt, wird aus der Mitteilung nicht ersichtlich.
Globale Expansion vorangetrieben
Liu leitete das Mobile-Geschäft vier Jahre lang. In dieser Zeit habe er die Expansion von Lenovo auf dem Weltmarkt aktiv vorangetrieben, heisst es lobend in der Mitteilung. Unter der Leitung von Liu wurde auch das Smartphone-Geschäft von Motorola zugekauft.
Zudem stieg Lenovo in dieser Zeit zum drittgrössten Smartphone- und Tablet-Hersteller der Welt auf. Besondere Erfolge hatte Liu in Schwellenländern vorzuweisen.Sein Nachfolger, Chen, ist 47 Jahre alt und schon seit 1993 im Unternehmen tätig. Unter anderem leitete er das PC-Geschäft in China. Er führte auch die neue Geschäftseinheit Shenqi, was mit "Magie" übersetzt werden kann. Diese entwickelt internetbasierte Smart Devices und Dienstleistungen zunächst nur für den chinesischen Markt.
Schlechtes Chinageschäft
Über die Gründe für den Wechsel äusserte sich Lenovo nicht. Die Nachrichtenagentur Reuters sieht die Personalentscheidung in Zusammenhang mit dem schlechten Smartphone-Absatz in China im letzten Quartal. Laut IDC ging dieser um 22 Prozent zurück. Besonders gegenüber Apple und dem chinesischen Rivalen Xiaomi verlor Lenovo deutlich an Boden.
Auf seinem Weibo-Account bedankt sich Liu bei seinen Kollegen für die langjährige Zusammenarbeit. Er hob noch einmal hervor, dass er Lenovo auf den dritten Platz bei den Smartphone-Verkäufen geführt habe.
Schweizer ICT-Branche verliert an Schwung
GRITEC AG und Swisscom stärken gemeinsam die OT‑Cybersecurity im Industriesektor
Phisher zielen mit Fake-Bussen auf Kreditkartendaten ab
Uniqconsulting heisst neu Uniq
Update: Bund definiert mobiles Sicherheitskommunikationssystem als Schlüsselprojekt
Drei Viertel der Schweizer Bevölkerung nutzen bereits KI-Chatbots
Manche Sterne sind absolut gigantisch
Anthropic veröffentlicht versehentlich Quellcode seines KI-Entwicklertools
Wie KMUs mit MDR ihre Cybersecurity stärken