4M Technologies noch röter
Der Yverdoner Hersteller von Fertigungsanlagen für optische Speichermedien 4M Technologies scheint noch weiter in rote Zahlen zu sinken, als dies bis anhin bekannt war. In einer aktuellen Pressemitteilung deutet das Unternehmen vorsichtig auf weitere Nettoverluste hin, welche dem bereits publizierten Defizit hinzugefügt werden müsse. 4M befindet sich nach wie vor in Gesprächen mit einer privaten Investorengruppe ohne bisher einen Abschluss erreicht zu haben. Das Westschweizer Unternehmen betont, ein Verkauf sei nicht vorgesehen. Die Gespräche konzentrierten sich auf eine Neukapitalisierung und Neufinanzierung.
4M steckt seit mehreren Quartalen in roten Zahlen. Im ersten Halbjahr 2001 war der Nettoumsatz des Unternehmens von 84,8 Millionen Franken im Vorjahr auf 19,9 Millionen Franken gesunken. Der Nettoverlust verdoppelte sich von 7,1 Millionen auf 15,4 Millionen Franken. Schuld am schlechten Ergebnis hatte 4M neben der schwierigen Situation im IT-Markt der abwartenden Haltung der finanziellen Partner gegeben. Der anhaltende Misserfolg im Abschluss einer Finanzierungslösung hätte eine kritische Liquiditätssituation ergeben und zu Lieferverspätungen und Bestellungsrücknahmen geführt.
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