afendis AG will im April neues Online-Zahlungssystem einführen

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Mit der Afendiscard möchte die Münchner Online-Abrechnungs-Spezialistin afendis AG ein neues Online-Zahlungssystem einführen, das vor allem auch kleineren Online-Shops eine Alternative zur Kreditkarte bieten soll. Die Einführung in Deutschland ist im März vorgesehen, in der Schweiz und in Österreich in der zweiten Aprilhälfte. afendis habe in der Schweiz bereits E-Commerce-Partner und sei im Gespräch mit weiteren Anbietern, sagte Monika Haase von afendis auf Anfrage dem NetzwocheTicker. Bei der Bezahlung mit der Afendiscard geben die User einen Pincode ein, um sich zu identifizieren, was auch die grossen Kreditkartenfirmen mit Verified by Visa oder Mastercard SecureCode lanciert haben. Allerdings sind diese Programme im Web noch nicht sehr verbreitet, das heisst, in den meisten Fällen tragen die Online-Shops immer noch das grösste Risiko bei Kreditkartenbetrug. Für den Online-Shop-Betreiber sollen die Gebühren für afendis unter 5 Prozent des Kundenkaufpreises betragen. Bezahlt wird mittels einer Forderungsabtretung an afendis. Der Online-Shop erhält die Umsätze vergütet, afendis übernimmt dafür die Betreibung der Forderungen sowie das gesamte Mahnwesen. Der Preis für die Afendiscard soll bei ca. 20 Euro liegen. Für spätere Offline-Bezahlungen sei die Ausstattung der Karte mit einer Maestro-Zahlungsfunktion vorgesehen, schreibt afendis in einer Medienmitteilung. Die Afendiscard-Kunden sollen einerseits auf Bonität und Kreditwürdigkeit und bei der Zustellung der Karten hinsichtlich ihrer Angaben überprüft werden.