Bakom schreibt weitere Wimax-Konzessionen aus

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von fgr@netzwoche.ch
Im Auftrag der Eidgenössischen Kommunikationskommission (Comcom) schreibt das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) weitere Konzessionen für den drahtlosen Breitbandanschluss (Broadband Wireless Access, BWA) aus. Die Technologie ist besser bekannt unter dem Begriff Wimax. Im Juni 2006 erstand Swisscom eine landesweite Konzession für Wimax, ein Jahr später erhielt Inquam Broadband aus Köln eine zweite. Im Gegensatz zu diesen beiden Konzessionen sind die nun zu vergebenden auf bestimmte Regionen beschränkt, die der Gesuchsteller festlegt. Das verfügbare Frequenzband wurde in zwei Frequenzblöcke aufgeteilt, die mit einer Bandbreite von insgesamt je 2 x 7 Megaherz im Bereich 3,41 bis 3,6 Gigaherz ausgestattet sind. Die Konzessionen werden für eine Dauer von zwei Jahren erteilt und können höchstens bis 2016 verlängert werden. Bewerber müssen ihre Eingabe mit eingeschriebener Post schicken, da die Gesuche in der Reihenfolge ihres Eingangs behandelt werden. Die Firmen, die bereits über eine landesweite Konzession verfügen, sind vom Verfahren ausgeschlossen. Neben Swisscom und Inquam besitzt schon seit mehreren Jahren Cablecom eine BWA-Lizenz. Kommerzielle BWA-Angebote sind derzeit noch nicht verfügbar. Cablecom hat bisher keine Infrastruktur und Dienste aufgebaut, Swisscom testet Wimax erst im Berner Oberland und über die Pläne von Inquam ist nichts bekannt.