Bea will 8,2 Milliarden US-Dollar – Oracle reagiert spöttisch
Der französische Softwareanbieter Bea Systems antwortete gestern auf Oracles Ultimatum: Der Mindestpreis pro Aktie liege bei 21 US-Dollar. Damit schätzt Bea seinen Marktwert auf 8,2 Milliarden US-Dollar. Oracle hatte 17 US-Dollar geboten.
Oracle antwortete umgehend und wies Beas Preisvorstellung als „unmöglich hoch“ zurück. „Niemand würde sich ernsthaft überlegen, so viel Geld für ein Softwareunternehmen mit rückläufigen Lizenzeinnahmen zu bezahlen“, mokiert sich Oracle-Präsident Charles Phillips in einem Brief. Phillips betonte zudem, dass bisher noch kein anderes Unternehmen ein Angebot gemacht habe.
Die Frist, die Oracle Bea gesetzt hat, um das Übernahmeangebot den Aktionären vorzulegen, läuft noch bis Sonntag. Danach will Oracle sein Angebot zurückziehen.
Anfang Oktober hatte sich der US-Milliardär Carl Icahn mit einem Aktienpaket von rund 13 Prozent bei Bea eingekauft und das Management zu einem Verkauf überredet.
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