Bis zu 10 Gbit/s an der Berner Hochschule der Künste
Dätwyler Cables hat in der Hochschule der Künste Bern eine neue Kommunikationsinfrastruktur eingerichtet. Diese erlaubt gemäss Pressemitteilung die Übertragung von Sprach-, Bild- und Datensignalen mit Höchstgeschwindigkeit von bis zu 10 Gbit/s über einige hundert Meter. Gemäss Bernard Landolt, Leiter der Informatikabteilung der Hochschule der Künste Bern, sei es heute keine Seltenheit, dass Studenten an Bild- oder Musikdateien mit hunderten Megabyte arbeiten und dass bei der Videobearbeitung mehrere Gigabyte übertragen werden müssen. Mit dem Aufkommen von HD-Video rechne man zudem mit explodierenden Datenmengen, weshalb eine flexible Lösung, welche auch zukünftige Bandbreitenerhöhungen bewältigen könne, wichtig sei. Das Preis-/Leistungsverhältnis hätten eindeutig für ein Glasfasernetzwerk gesprochen, so Landolt weiter. Die einzelnen Räume wurden vom zentralen Serverraum aus sternförmig mit so genannten QBAC-Minibündelkabeln (Quick Branch and Connect) erschlossen. Diese bestehen aus 12 Bündeln mit je vier OM3-Multimode-Fasern und sind mit LC-Duplex-Steckverbindern bestückt. In den Räumen sind die Faserbündel mit Medienwandlern (Konvertern) verbunden. Die Arbeitsplätze hat die HKB über hochwertige Kupferkabel an die Konverter angeschlossen.
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