Browser-Wahl: Microsoft ignoriert EU - Busse noch im März?
Microsoft hat einmal mehr Vorgaben der EU missachtet und soll dafür noch diesen Monat gebüsst werden.
Microsoft muss Nutzern in der Europäischen Union (EU) seit 2009 ein Auswahlfenster für Webbrowser anbieten. Die Umsetzung erachtet die EU laut Reuters als mangelhaft. Computer mit Windows 7 und Service Pack 1 wurden ohne das Browserfenster ausgeliefert, was Microsoft mit einem "technischen Fehler" begründete. Die EU akzeptiere dies nicht und werde Microsoft noch diesen Monat büssen, zitiert Reuters anonyme Quellen.
Bereits 2004 leitete die EU ein Kartellverfahren gegen Microsoft ein. Dieses gipfelte im Juni 2012 in einer Busse von 860 Millionen Euro, da Microsoft Interoperabilität und Schnittstellen nicht gewährleistete. "Microsoft ist das erste Unternehmen seit Einführung der EU-Wettbewerbspolitik vor 50 Jahren, gegen das die Kommission eine Geldbusse wegen Nichteinhaltung einer Kartellentscheidung verhängen muss", erklärte die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes damals.
Insgesamt hat die EU gegen Microsoft bereits Strafgelder von über 1,6 Milliarden Euro wegen Wettbewerbsverfehlungen verhängt.
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