Bundesrat legt IKT-Strategie 2012 bis 2015 fest
Der Bundesrat will in den nächsten vier Jahren die Steuerung und Führung der IKT stärken und die organisationsübergreifende Kooperation verbessern.
Der Bundesrat nimmt künftig die strategische Gesamtverantwortung für den Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) in der Bundesverwaltung selber wahr. Somit entscheidet er über die IKT-Strategie des Bundes, verstärkt das strategische Controlling und zentralisiert das Anforderungsmanagement und die Bereitstellung von IKT-Standarddiensten. Diese aufgabenneutralen IKT-Leistungen werden daher in Zukunft zentral geführt. Das sieht die total revidierte Bundesinformatikverordnung vor, die der Bundesrat verabschiedet hat.
Im Rahmen der Grundversorgung hat der Bundesratz zudem die gewährleistete Übertragungsrate für das Herunterladen von Daten aus dem Internet erhöht und gleichzeitig die Preisobergrenze für diese Leistung herabgesetzt. Ausserdem hat er den Schutz jugendlicher Nutzerinnen und Nutzer vor telefonischen Mehrwertdiensten mit erotischen oder pornografischen Inhalten verbessert. Diese Änderungen der Verordnung über Fernmeldedienste treten am 1. März 2012 in Kraft, wie in einer Mitteilung steht.
Sechs Stossrichtungen für die IKT-Strategie 2012 bis 2015
Auch die neuen Leistungsaufträge für die nach FLAG (Führen mit Leistungsauftrag und Globalbudget) geführten Verwaltungseinheiten des EVD sowie die IKT-Strategie des Bundes 2012-2015 habe der Bundesrat verabschiedet. Die erneuerte IKT-Strategie erfolge im Zeitraum 2012 bis 2015 in sechs Stossrichtungen:
- die Steuerung und Führung der IKT stärken,
- die organisationsübergreifende Kooperation verbessern,
- sichere und mobile Arbeitsplätze ausbauen,
- einen Datacenter-Verbund erreichen,
- die leistungsfähige Telekommunikationsinfrastruktur weiter entwickeln
- und zentral geführte IKT-Standarddienste aufbauen.
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