Business-Software für KMU in der Schweiz ist ein 2-Milliarden-Markt

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Zwei Milliarden Franken beträgt dieses Jahr das Marktvolumen in der Schweiz für Business-Software im KMU-Segment. Dies das Ergebnis des "Netzreport’5: Einsatz von Business-Software in kleinen und mittleren Unternehmen". Herausgegeben wurde die repräsentative Studie von der Netzwoche in Kooperation mit dem Institut für angewandte Betriebsökonomie (IAB) der Fachhochschule beider Basel (FHBB). Bei der Verbreitung von ERP-Modulen in Schweizer KMUs erwies sich Abacus vor SAP, Sage Sesam, Microsoft und Simultan als Marktleader. Allerdings ist der Markt äusserst heterogen: So befindet er sich zu einem überwiegenden Teil fest in den Händen lokaler Anbieter oder spezialisierter Nischenplayer. Zwar entfällt der grösste Teil des Budgets auf ERP-Lösungen, das grösste Wachstumspotenzial haben aber E-Business-Anwendungen, die auch für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse eingesetzt werden. Sie sollen sich in den kommenden zwei Jahren im Schnitt verdoppeln: Vor allem in den Bereichen elektronische Beschaffung (E-Procurement) und Customer-Relationship-Management (CRM), aber auch bei mobilen Applikation und Content-Management-Systemen (CMS) ist mit einer steigenden Nachfrage zu rechnen. Die Budgets, welche die KMUs für Business Software auszugeben bereit sind, bleiben jedoch nach wie vor bescheiden: Das Investitionsvolumen beträgt im Schnitt 60'000 Franken pro Jahr, wobei über 50 Prozent der befragten Unternehmen weniger als 25'000 Franken ausgeben wollen oder können. Der Netzreport’5 basiert auf einer schriftlichen Befragung von 463 Schweizer Unternehmen mit 10 bis 250 Mitarbeitern. Ein kostenloses Management Summary der Studie sowie die Vollversion mit gewichteten Resultaten nach Branchen und Firmengrösse kann über den untenstehenden Link bezogen werden.