Caspar soll Daten für die Ewigkeit speichern
Die Europäische Union (EU) hat die Archivsoftware des Projekts "Caspar" als Open Source freigegeben. Der neu veröffentlichte Quelltext der Software soll gewährleisten, dass Daten auf unbestimmte Zeit aufbewahrt, gelesen und verstanden werden können.
Die Schlüsselkomponenten wurden unter der Lizenz GNU LGPL veröffentlicht. Für die Dokumentation gilt die Creative-Commons-Lizenz Attributions Non-commercial Share Alike (by-nc-sa). Caspar steht für Cultural, Artistic and Scientific knowledge for Preservation, Access and Retrieval und ist Teil der im Mai 2010 von der EU-Kommission beschlossenen Digitalen Agenda.
"Digitale Informationen sind ebenso wertvoll wie störungsanfällig", erklärte die zuständige Vizepräsidentin der Kommission Neelie Kroes. "Wer schon einmal den Zugriff auf Familienfotos oder alte Dokumente verloren hat, kennt die beim Umgang mit inkompatiblen Technologien aufkommende Frustration." Für das Projekt wurden 15 Millionen Euro als Budget angesetzt. 8,8 Millionen Euro davon stammen aus Fördermitteln der EU-Kommission.
Update: Basel-Stadt pausiert E-Voting – drei Kantone machen weiter
Von offenen Quellen und heiklen Daten
Ihr Schweizer Microsoft Partner für digitale Verwaltung & Souveränität
3 von 4 Sicherheitsexpertinnen halten Cybersecurity für eine frauenfreundliche Karriere
Jason feiert Lieblingstag
Swico fordert digitalen Entrümpelungstag für die Schweiz
Probelauf für die E-ID
Update: Bechtles Index für digitale Souveränität kommt auf den Markt
Update: Stände- und Nationalrat einigen sich (fast) in Sachen E-Collecting