COS will Swissbit doch nicht
COS Computer Systems will Swissbit doch nicht kaufen. Im März hatte die IT-Beteiligungsholding mit Sitz in Baden angekündigt, ihr Speicher-Distributoren-Geschäft COS Memory mit der Swissbit-Gruppe zusammenlegen zu wollen.
Die beabsichtigte Übernahme entspreche der neuen strategischen Ausrichtung von COS nicht, begründet das Unternehmen. Zu dieser Einsicht sei der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung nach nun erfolgter vertiefter Prüfung der Transaktion gekommen.
So werden auch die Anträge auf Kapitalerhöhung und die Zuwahl Alexander Bringolfs, CEO der Swissbit, in den Verwaltungsrat von der Traktandenliste der ordentlichen Generalversammlung gestrichen.
Im letzten Jahr hat sich COS von seinem Distributions- und Systemintegrationsgeschäft getrennt, womit COS Memory als einziger Titel im Portfolio der Holding verbleibt. Das Geschäftsjahr 2006 schloss COS mit einem Verlust von 27,1 Millionen Franken ab.
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