Für effizientere Infrastrukturplanung

Jetzt erhält auch das Zuger Strassennetz einen Digital Twin

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von Tobias Seefeld und cka

Geozug Ingenieure und iNovitas arbeiten derzeit an der digitalen Erfassung des gesamten Zuger Strassennetzes. Die so erzeugte Datengrundlage soll künftig die Verwaltung und den Unterhalt der Infrastruktur vereinfachen. Der Kanton Zug ist nicht die erste Region der Schweiz, deren Strassennetz iNovitas mit seiner Technologie digitalisiert.

Das Projekt ermöglicht unterschiedliche Anwendungen im Bereich der digitalen Strasse. (Source: zVg)
Das Projekt ermöglicht unterschiedliche Anwendungen im Bereich der digitalen Strasse. (Source: zVg)

Geozug Ingenieure und iNovitas erstellen einen digitalen Zwilling des gesamten Strassennetzes des Kantons Zug. Dieser bietet Gemeinden und Planungsbüros künftig diverse Einsatzmöglichkeiten, wie die beiden Vermessungsunternehmen mitteilen. iNovitas hat mit seiner Vermessungstechnologie schon Strassennetze in verschiedenen Regionen der Schweiz digitalisiert, etwa im Aargau, im Zürcher Oberland und zuletzt im Bezirk Horgen

Die resultierende digitale Datengrundlage wird laut Mitteilung die Planung verschiedener Infrastrukturarbeiten erheblich erleichtern und effizienter gestalten. Sie ermögliche beispielsweise eine frühzeitige Erkennung von Schäden, wodurch man diese gezielter beheben könne. Weiter würde die Koordination von Bauvorhaben verbessert und auch Bereiche wie Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit sowie der Fuss- und Veloverkehr liessen sich wirkungsvoll unterstützen.

Indem Mitarbeitende künftig vom Büro aus das Strassennetz begutachten können, reduziert der Kanton laut Mitteilung auch den Aufwand für Kontrollfahrten. So würden sowohl Zeit und Kosten gespart, als auch CO2-Emissionen gesenkt.

Zur digitalen Erfassung setzen die beiden Unternehmen laut Mitteilung ein spezielles Messfahrzeug ein, das mit einer 360-Grad-Panoramakamera und einem Laserscanner ausgestattet ist. Dabei würden sie die Aufnahmen datenschutzkonform anonymisieren, indem sie etwa Nummernschilder und Passanten unkenntlich machen würden.

 

Der Kanton Zug hat übrigens dieses Jahr bereits die Steuererklärung digitalisiert, wie zuvor schon die Kantone St. Gallen, Luzern und Aargau. Lesen Sie hier mehr dazu.

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