Der Kanton Luzern verwaltet 3700 Schul-PCs zentral
Das Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern verwaltet sein zwanzig verschiedene Bildungseinrichtungen und Standorte umfassendes Schulnetz zentral. Am Netz angebunden sind gut 3700 PCs, die von 16'000 Schülern benutzt werden.
Die Kantonalisierung der Luzerner Berufsschulen vor rund fünf Jahren brachte dem Bildungsdepartement eine menge Arbeit. Neben acht Gymnasien galt es neu, auch neun Berufsschulen zu betreuen. Eine enge Kooperation im Informatikbereich gab es erst bei den Mittelschulen. Bei rund 80 physischen Servern an über 20 Standorten sei ein Know-how- oder Informationsaustausch beinahe unmöglich gewesen, erklärt Tony Wyss, Organisations- und Informatikbeauftragter des Bildungs- und Kulturdepartements.
Um die Wartung und die Überwachung von Sicherheitsstandards gewährleisten und gleichzeitig den Aufwand tief halten zu können, entschied sich das Bildungs- und Kulturdepartement Luzern für eine einheitliche Serverinfrastruktur, ein Betriebssystem, ein identisches Mailsystem sowie ein einheitliches zentrales Active Directory mit Benutzerlogins für Schüler, Lehrpersonen und Verwaltungspersonal.
Die wichtigsten Knoten sind heute redundant an ein 10-Gigabit-Glasfasernetz angeschlossen, das mittels Multiprotocol Label Switching (MPLS) die Schaffung virtueller Netzwerke erlaubt. Das Netzwerk besteht aus 58 Server und zwei getrennten VPNs: eines für die Bildungseinrichtungen mit Schulapplikationen und eines für Lehrpersonen und Verwaltung.
Umgesetzt wurde das Projekt auf Basis von Intels vPro-Systemverwaltungstechnologie und in Zusammenarbeit mit dem bestehenden Partner Steg Computer GmbH. Bislang wurden rund 1000 PCs mit vPro ausgestattet, die übrigen sollen folgen.
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